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TU Berlin

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Forschung

Agenten unter Strom

Donnerstag, 16. Juli 2009

Der Elektro-Mini an der Ladestation
Der Elektro-Mini an der Ladestation
Lupe

Das Null-Emissions-Auto - gemeinsames Fernziel von Autobauern, Energieanbietern und Umweltschützern - hat nun einen vielversprechenden Ansatz: das Elektroauto. Deutschland soll, so die Vision von Industrie, Verkehrs- und Umweltministerium, in den kommenden zehn Jahren zum Leitmarkt für Elektromobilität werden. Bis 2020 sollen sich rund eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen bewegen.

Im Juni starteten jetzt Vattenfall und BMW ihren Großversuch "eMobility". 50 sogenannte "E-Minis", umgebaute "Mini Cooper", wurden Berliner Nutzern übergeben. 150 Stundenkilometer sind sie schnell und mit dem Strom, den sie in maximal zweieinhalb Stunden laden, haben sie eine Reichweite von 250 Stundenkilometern. Im Stadtgebiet, unter anderem auch an der TU Berlin, werden dafür Ladestationen installiert.

Neben der CO2-Einsparung sollen die Autos vor allem als mobile Batterien dienen, die zu planbaren Zeiten be- und entladen werden und so zu einer intelligenten Auslastung des Stromnetzes beitragen, die ebenso Verbrauchsspitzen wie -abfall berücksichtigt. Beteiligt, um Software-Agenten zur Lösung dieses Problems zu entwickeln, ist das DAI-Labor der TU Berlin (Distributed Artificial Intelligence) von Prof. Dr. Sahin Albayrak mit dem Projekt "Vehicle 2 Grid".

pp / Quelle: "TU intern", 7/2009

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