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TU Berlin

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Forschung

Das Wetter vor hunderttausend Jahren

Montag, 09. Februar 2009

Helmholtz-Gemeinschaft und TU Berlin forschen zum Paleoklima

Treibhausgase - vor allem Kohlendioxid, Methan und Stickoxide - kommen natürlicherweise in der Atmosphäre vor. Unter anderem halten sie die Erde warm und schützen gleichzeitig vor zu großer Hitzestrahlung. Das sogenannte Paleoklima zeigt, anhand historischer Klimadaten, wie sich das Klima im Verlauf der Erdgeschichte verändert hat, zum Beispiel auch, welche natürlichen Emissionen der Treibhausgase es jeweils gegeben hat. Dr. Zahie Anka vom Deutschen Geoforschungszentrum (Helmholtz-Zentrum Potsdam) befasst sich insbesondere mit den Methanen und ihrem Einfluss auf den globalen Kohlenstoffhaushalt und das Paleoklima.

Szenarien für die Zukunft

Dabei wird die geochemische Zusammensetzung organischen Materials in Erdsedimenten analysiert und mit Daten von heute verglichen, wo die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Abholzung der Wälder massive Mengen von Kohlendioxid entstehen lassen. Mit den Ergebnissen dieser Forschung können unter anderem Klimamodelle und Szenarien für die Zukunft dargestellt werden.

Nun konnte die Wissenschaftlerin sich zusammen mit 17 weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in einem Wettbewerb der Helmholtz-Gemeinschaft durchsetzen, um eine eigene Forschungsgruppe an einem Helmholtz-Zentrum zu diesem Thema aufzubauen. Den Forschungsgruppen stehen dabei mindestens 250000 Euro jährlich zur Verfügung. In der Regel können sie damit neben ihrer eigenen Stelle drei Mitarbeiter sowie die Laborausstattung finanzieren. Als Forschungspartner wählte die Wissenschaftlerin die TU Berlin. Sie wird am Institut für Angewandte Geowissenschaften im Fachgebiet Explorationsgeologie auch Vorlesungen und Seminare halten.

pp / Quelle: "TU intern", 2/2009

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