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TU Berlin

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Forschung

Angewandte Forschung im Spreeraum

Dienstag, 07. April 2009

Studierende und Akteure erörtern Zukunftsvisionen für das Entwicklungsgebiet "Mediaspree"

Kaum ein Gebiet Berlins wird derzeit so kontrovers diskutiert wie die Gegend zwischen Elsen- und Oberbaumbrücke am Spreeufer in Friedrichshain-Kreuzberg. Unter dem griffigen Namen "Mediaspree" planen Senat und Investoren Neubauten an den Ufern, die von vielen Anwohnern als zu massiv empfunden werden. Ein Bürgerentscheid im Juli 2008 offenbarte Volkes Willen: Eine deutliche Mehrheit der 35 000 Abstimmenden votierte für eine weniger dichte Bebauung und den öffentlichen Zugang zum Wasser. Der Senat beharrt jedoch auf einer Planung aus dem Jahr 2001 und drohte dem Bezirk unlängst damit, die Planungshoheit für das Gebiet zu übernehmen.

Stadtplaner und Architekten der TU Berlin begleiten diesen Prozess: Pünktlich zum Bürgerentscheid im vergangenen Sommer stellten 15 Studierende des Fachgebietes Entwerfen, Architektur im globalen Zusammenhang der TU Berlin bereits während ihrer Seminarendpräsentation unter dem Titel "Latte oder Schultheiss" ihre Ideen zu einem "Akteursmanagement" für das Gelände vor. Ende Januar 2009 wurden die studentischen Arbeiten im Architekturforum der TU Berlin ausgestellt und, moderiert von der Leiterin des Deutschen Architekturzentrums, Kristin Ring. Unter dem Titel "Wasserschaft Spree" wurden weitere Entwicklungsszenarien erörtert, die an der TU Berlin entstanden sind: Das städtebauliche Entwurfsseminar "urban 0+" berücksichtigte bei seiner alternativen Vision ökologische Prinzipien. Im Seminar "Rethinking Berlin - a city and its river" setzten sich Studierende mit der ortsspezifischen Qualität des städtischen Wasserraumes auseinander.

"Die Arbeiten bildeten den Rahmen für die Diskussion mit geladenen Teilnehmern aus Politik, Kultur, Architektur und Stadtplanung", berichtet Paola Alfaro d’ Alençon von der Veranstaltung am 28. Januar. Die Spree der Zukunft müsse die Zeit haben, ein enges Geflecht aus Multifunktionalität mit dem Erlebnis des Wasserraumes zu verbinden. In naher Zukunft sollen die spannenden studentischen Arbeiten nun auch vor Ort gezeigt werden. Zusätzlich sollen die Potenziale der akademischen Arbeit in einem "Think Tank" weiterentwickelt werden.

apu/tui / Quelle: "TU intern", 4/2009

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