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TU Berlin

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Aktuell

Wieder nach ganz oben

Freitag, 15. Februar 2008

Mit welchen Programmen Wissenschaft und Lehre in Deutschland gefördert werden - eine Auswahl

Hightech-Strategie für Deutschland

Kraftwerk Kuahlturm
Lupe

Die Innovationskraft des Landes zu stärken und Deutschland wieder an die Spitze der wichtigsten Zukunftsmärkte zu führen ist Ziel der Hightech-Strategie für Deutschland. Mit dieser Initiative startete die Bundesregierung 2006 eine neue Innovationspolitik. Bis 2009 werden dafür insgesamt 15 Milliarden Euro für Spitzentechnologien und technologieübergreifende Querschnittsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung will damit den Anteil der Investitionen in Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt bis 2010 auf drei Prozent steigern. Vier innovationspolitische Schwerpunkte wurden ausgerufen:

  1. In 17 Zukunftsfeldern sollen neue Arbeitsplätze, neue Märkte und Dienstleistungen entstehen.
  2. Eine Forschungsprämie soll helfen, die Kräfte von Wirtschaft und Wissenschaft zu bündeln.
  3. Forschungsergebnisse sollen schneller in Produkte umgesetzt, neue Förderinstrumente entwickelt werden.
  4. Die Bedingungen für Hightech-Gründungen und den innovativen Mittelstand werden verbessert.

www.bmbf.de/de/6608.php

Pakt für Forschung und Innovation

Für mehr Leistungsfähigkeit und bessere Chancen im internationalen Wettbewerb verabschiedeten die Bundesregierung und die Länder 2006 den "Pakt für Forschung und Innovation". Dieser Pakt setzt auf eine verstärkte Unterstützung der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten fünf großen Wissenschafts- und Forschungsorganisationen:

  • Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentrum
  • Max-Planck-Gesellschaft
  • Fraunhofer-Gesellschaft
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft

Seit 2006 erhalten sie mehr Geld für die Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit, für stärkere Kooperation und bessere Förderung der Nachwuchswissenschaftler. Auch Neues und Unkonventionelles soll gefördert werden. Mit einer jährlichen Steigerung um drei Prozent erhalten die Forschungsorganisationen bis zum Jahr 2010 pro Jahr etwa 150 Millionen Euro zusätzlich.

Der Pakt ist Teil der Offensive der Bundesregierung für Innovation und Wachstum, mit der sechs Milliarden Euro zusätzlich in Forschung und Entwicklung investiert werden.

www.bmbf.de/de/3215.php

Exzellenzinitiative von Bund und Ländern

Das Pendant zum "Pakt für Forschung und Innovation" für die Hochschulen ist die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, die Bund und Länder 2005 initiierten. Erklärtes Ziel ist es, die Spitzenforschung und die Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite gleichermaßen zu fördern, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Spitzen sichtbar zu machen. Bis 2012 werden Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, Exzellenzcluster der Spitzenforschung und Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro gefördert. Die TU Berlin ist mit dem Exzellenzcluster "Unifying Concepts in Catalysis" und der Graduiertenschule "Berlin Mathematical School" an der Exzellenzinitiative beteiligt. Insgesamt werden 39 Graduiertenschulen, 37 Exzellenzcluster und neun Zukunftskonzepte gefördert.

www.tu-berlin.de/?id=634

Hochschulpakt 2020

2006 einigten sich Bund und Länder auf den Hochschulpakt 2020. Angesichts steigender Zahlen von Studienberechtigten soll der Pakt sicherstellen, dass an den Hochschulen bis 2010 insgesamt 91 370 neue Studienplätze gegenüber 2005 geschaffen werden. Pro Studienanfänger stellen Bund und Länder je 11 000 Euro verteilt auf vier Jahre bereit, bis 2010 rund 565 Millionen Euro, insgesamt also 1,13 Milliarden Euro bis 2010. Berlin erhält 22,6 Millionen Euro vom Bund, das sind vier Prozent von den 565 Millionen Euro des Bundes. Dafür verpflichtet sich Berlin, bis 2010 etwa eine jährliche Studienanfängerzahl von 19 500 zu halten.

Die zweite Linie innerhalb des Paktes betrifft die universitäre Forschung. Der Bund zahlt an DFG-geförderte Projekte sogenannte Programmpauschalen, die 20 Prozent der bewilligten DFG-Fördersumme betragen, zusätzlich. Sie werden für Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Forschungszentren und sonstige neu bewilligte Forschungsprojekte gewährt. Bis 2010 kostet das den Bund rund 703 Millionen Euro.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 2-3/2008

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