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TU Berlin

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Forschung

Warnung vor dem Stau

Montag, 13. Oktober 2008

Verkehrsprojekt integriert alle Informationen in ein System

Verkehrsinfos für das Auto visualisiert
Auf der internationalen Funkausstellung in Berlin konnten die Besucher sehen, wie Verkehrsinfos für das Auto visualisiert werden
Lupe

Reifen quietschen, Warnblinker leuchten - so sieht es aus, wenn Autofahrer plötzlich auf ein Stauende treffen. Bis die Meldung in den Verkehrsnachrichten kommt, wächst der Stau schnell auf viele Kilometer an. Runter von der Autobahn und den Stau oder Unfall umfahren - dafür ist es für viele dann schon zu spät. Sie sitzen fest. Im Projekt "Coopers", das von der EU-Kommission mit rund 18 Millionen Euro gefördert wird, wollen 37 Partner aus 15 EU-Staaten ein System entwickeln, das Autofahrer schnell, zuverlässig und lückenlos über Unfälle, Staus oder andere Hindernisse auf der Strecke informiert. Zwei von ihnen sind die TU Berlin und das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST.

Auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin im September konnten Besucherinnen und Besucher auf einer virtuellen Testfahrt bereits erleben, wie die neuen Verkehrsdienste in verschiedenen Gefahrensituationen funktionieren. Das Ziel der Wissenschaftler ist es, ausgewertete Verkehrsinformationen aus so unterschiedlichen Quellen wie Induktionsschleifen, Floating Car Data, Video oder Radar in einem einzigen Format zusammenzuführen. Auf der IFA wird das erste "Coopers"-Demonstrationsfahrzeug gezeigt und vorgeführt, wie die Verkehrsinformationen im Auto visualisiert werden. Die TU-Wissenschaftler vom Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Straßenplanung und Straßenbetrieb, kümmern sich speziell um die Messfahrten. Allein in Berlin wird an 50 Fahrern und Fahrerinnen getestet, wie sie auf die neue Technik reagieren. „Wir erheben die Daten über das Fahrzeug“, erläutert TU-Wissenschaftler Dipl.-Ing. Philipp Gilka. Das Messfahrzeug registriert, wie gut Fahrer oder Fahrerin die Spur halten, wie oft und stark sie bremsen oder beschleunigen. Die Spezialisten von der TU Berlin sollen auch die Messfahrten in den europäischen Partnerländern koordinieren und durchführen.

tui / Quelle: "TU intern", 10/2008

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