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TU Berlin

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Forschung

Warenfluss ohne Stau

Montag, 14. Juli 2008

Logistik-Projekt entwickelt Konzepte für den Einsatz elektronischer Etiketten in Großunternehmen

Große Lagerhaltung, schwierige Übersicht über Warenein- und
-ausgänge bei Rückläufen, teure, überflüssige Transporte: ein großes Problem für die Automobilindustrie, für die Möbel- und die Bekleidungsbranche sowie für viele andere Waren produzierende Industrien. Damit soll Schluss sein, sobald die Radiofrequenzidentifikation (RFID), eine Art elektronisches Etikett, breit in den logistischen Netzen eingesetzt werden kann. RFID als leistungsfähige Datenerfassungstechnologie soll zukünftig nicht nur den Aufwand für die Erfassung von Betriebsdaten senken - durch Automatisierung -, sondern auch eine bessere Informationssituation schaffen. Mithilfe der über RFID gewonnenen Daten sollen Unternehmen ihre logistischen Prozesse so organisieren, dass sie an den konkreten Ereignissen orientiert und damit ökonomischer steuerbar sind.

"Ko-RFID - Effiziente Kollaboration in RFID-gestützten Logistiknetzen" heißt ein Projekt, das die Anwendung von neuen Technologien und Standards für intelligente Objekte und deren Vernetzung entwickelt und erprobt und das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Programms "next generation media - vernetzte Arbeits- und Lebenswelten" als Verbundprojekt mit rund fünf Millionen Euro gefördert wird. Mehr als 750 000 Euro davon entfallen auf den Bereich Logistik der TU Berlin, geleitet von Prof. Dr. Frank Straube. Es wird im Verbund mit mehreren Forschungspartnern - Universitäten sowie Wirtschaftsunternehmen - durchgeführt.
Die Wissenschaftler untersuchen alle wesentlichen Fragen, die mit der Einführung eines RFID-basierten Logistik-Event-Management-Systems zusammenhängen. So wurde vom Bereich Logistik in Kooperation mit den Partnerunternehmen eine umfangreiche Prozessanalyse durchgeführt, um konkrete Anwendungsfelder für den RFID-Einsatz zu definieren, Potenziale zu ermitteln und die Grundlage für die anschließende Konzeption und spätere Realisierung zu schaffen. Die Prozessanalyse wurde bereits in umfangreichen Prozesshandbüchern dokumentiert. In Zusammenarbeit mit dem Partner Daimler AG werden derzeit Einsatzkonzepte für das Werk Marienfelde entwickelt, das Aggregate für Montagewerke des Konzerns liefert. Für die Gustav Wellmann GmbH, einen Küchenmöbelhersteller der Alno-Gruppe, richtete der Bereich Logistik ein Versuchslabor auf dem TU-Campus ein. Dort werden typische Warenein- und -ausgangsprozesse nachgebildet und später in einem Pilotprojekt des Unternehmens umgesetzt. Die bisherigen Ergebnisse zeigen bereits, dass die Technologie für einen Küchenmöbelhersteller geeignet ist. Die Laufzeit des Projekts ist bis Ende 2009 geplant.  

pp / Quelle: "TU intern", 7/2008

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