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TU Berlin

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Forschung

"UniCat"-Forscher erhält Arnold-Eucken-Preis

Montag, 17. November 2008

Jens-Uwe Repke
Jens-Uwe Repke
Lupe

Für seine für die Industrie wichtige Forschung wurde Dr. Jens-Uwe Repke Anfang Oktober mit dem Arnold-Eucken-Preis des Verbandes der Deutschen Ingenieure (VDI-GVC) ausgezeichnet. Beim Destillieren kommt es häufig vor, dass die Anlagen nicht die erwartete Trennleistung bringen. Oft hat sich in der Destillationskolonne eine dritte Phase gebildet. Normalerweise gibt es bei der Destillation in einer Kolonne nur zwei Phasen, in denen der Stoff dann gleichzeitig vorliegt: eine flüssige und eine gasförmige. Dort, wo sich beide berühren, liegt die Phasengrenze. "Eine zusätzliche dritte Phase kann entstehen, wenn sich zwei Stoffe nicht mehr mischen, zum Beispiel Öl und Wasser", sagt Jens-Uwe Repke.

Systematisch untersuchte er die Destillation solcher Dreiphasensysteme bei der Gewinnung chemischer Stoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Seine Forschung macht destillative Trennverfahren verständlicher und trägt zu deren gesicherter Auslegung und Weiterentwicklung bei.

Dr. Jens-Uwe Repke arbeitet in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Günter Wozny am Institut für Prozess- und Anlagentechnik der TU Berlin.

tui / Quelle: "TU intern", 11/2008

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