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TU Berlin

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Forschung

Rekord auf dem Datenhighway

Montag, 13. Oktober 2008

Schon in naher Zukunft werden Laptop und DVD ausgedient haben - Handy-TV und Video on Demand sind die Schlagwörter, die bereits in fünf bis zehn Jahren zum völlig normalen Wortschatz gehören werden. An der Technik für diese Entwicklung arbeiten derzeit Forscher der TU Berlin, des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts Berlin und der Firma Thales Electronic Solution gemeinsam.

Derzeit wird weltweit an der Erschließung des 60-GHz-Bandes für zukünftige Mobilfunkanwendungen sehr hoher Datenraten gearbeitet. Zurzeit leistet die Wireless-LAN-Technik unter günstigsten Übertragungsbedingungen bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Für künftige drahtlose Multimedia-Zugriffsysteme - dazu gehören zum Beispiel Gigabit-Hot-Spots, die drahtlose Synchronisation von Kameras, Smart-Phones und Medien-Wiedergabegeräte - werde in naher Zukunft allerdings die hundertfache Leistung benötigt. Jetzt haben die Forscher - auf TU-Seite die Fachgebiete Mobilkommunikation (Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Holger Boche) und Mikrowellentechnik (Prof. Georg Böck) - einen kompletten Chipsatz für 60-GHz-Sende-/Empfangssysteme auf Siliziumbasis entwickelt. Auch im internationalen Vergleich rekordverdächtig sind dabei Ausgangsleistung und Energieeffizienz des entwickelten 60-GHz-Leistungsverstärkers. Der etwa 1 ¥ 1 mm2 große Chip erreicht eine Ausgangsleistung von mehr als 40 Milliwatt bei einer Effizienz von 20 Prozent. Durch 60-GHz-Systeme werde in wenigen Jahren ein riesiger Markt erwartet.

apu / Quelle: "TU intern", 10/2008

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