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Forschung

Patente Universität

Montag, 28. Januar 2008

Ausgemustert

Eine Erfindung ist die Lösung für ein Problem, die einen bedeutenden Abstand zum Stand der Technik hat und auch noch gewerblich anwendbar ist. Seit 2001 betreibt der Servicebereich Kooperation Patente Lizenzen (KPL) der TU Berlin mit der ipal GmbH eine aktive Patentierungs- und Verwertungspolitik.  TU intern stellt einige Erfindungen, Patente und Verwertungserfolge der TU Berlin vor.

Vorrichtung zur automatischen Mustererkennung
Vorrichtung zur automatischen Mustererkennung
Lupe

Ob Sprache, Bilder oder Handschriften erkannt werden sollen, Gensequenzen analysiert, Computerviren detektiert oder klopfende Verbrennungen in Ottomotoren: Für viele praktische Anwendungen werden leistungsfähige und effiziente Mustererkennungsverfahren zur Sequenzanalyse benötigt. Derzeit stellen sogenannte Hidden Markov Models (HMMs) den Stand der Technik bei der Lösung solcher Aufgabenstellungen dar. Wissenschaftler vom Fachgebiet Elektronische Mess- und Diagnosetechnik der TU Berlin haben nun ein neuartiges Verfahren zur automatischen Mustererkennung entwickelt. Es ist wie die HMMs geeignet, verzerrte Muster in sequenziellen elektronischen Daten aufzufinden, übertrifft diese jedoch in Leistungsfähigkeit, Einfachheit und Genauigkeit. Der Beispieldatensatz, dessen Parameter bestimmt werden sollen, wird dabei speziell aufbereitet, sodass nicht länger auf einen komplizierten zweistufigen stochastischen Prozess zurückgegriffen werden muss. Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet.

tui / Quelle: "TU intern", 01/2008

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