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TU Berlin

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Forschung

Öl sammeln bei starkem Seegang und schneller Fahrt

Montag, 14. April 2008

Wissenschaftler der TU Berlin verbessern ihr Skimmersystem

Bugbereich eines "Futura-Tankers", der sich als Trägerschiff für den SOS anbietet
Bugbereich eines "Futura-Tankers", der sich als Trägerschiff für den SOS anbietet
Lupe

Für die Ölunfallbekämpfung bei rauer See wurde am Fachgebiet Meerestechnik der TU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Günther Clauss ein "Seegangsunabhängiger Oelskimmer" (SOS) konzipiert. Das bereits in Deutschland und den USA patentierte rein mechanische System zeichnet sich durch hohe Robustheit und Effizienz aus, da es ohne bewegliche Teile auskommt und auch bei hohen Wellen noch operieren kann. Der Ölfilm strömt entlang der Bugunterseite des SOS bis zu einer Separationsklinge, die ihn von der Hauptströmung trennt und in einen sogenannten Moonpool leitet. An der Abrisskante entsteht ein Wirbel, der das Öl zur freien Wasseroberfläche beschleunigt. Von dort wird es durch Sloshing-Bewegungen über eine Böschung in Setztanks transportiert, wo es abgepumpt wird.

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten und kürzlich um ein Jahr bis April 2009 verlängerten Forschungsvorhabens "Analyse der Ölseparation bei Ölskimmersystemen im Seegang" wird ein numerisches Verfahren entwickelt, mit dem die Strömungsverhältnisse um das System in verschiedenen Seegängen wie auch die seegangsinduzierten Bewegungen des frei fahrenden Skimmers analysiert werden können.

tui / Quelle: "TU intern", 4/2008

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