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TU Berlin

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Forschung

Netzwerke in die Wirtschaft

Montag, 19. Mai 2008

Wissenstransfer zur Notfallrettung und barrierefreien Mobilität ausgezeichnet

Im TU-medilab kann die gesamte Rettungskette im Krankenhaus simuliert werden
Im TU-medilab kann die gesamte Rettungskette im Krankenhaus simuliert und untersucht werden. 2. v. l.: medilab-Leiter Wolfgang Friesdorf
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Zwei Projekte der TU Berlin konnten sich Ende April beim bundesweiten Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft" unter insgesamt 60 Antragstellern durchsetzen. Sie werden mit 249000 Euro und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) mit 483000 Euro unterstützt.

Im Projekt "easy.going", das das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) durchführt, soll ein Netzwerk für den Transfer von Forschungsergebnissen zur "barrierefreien Mobilität" aufgebaut werden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft ist die Barrierefreiheit einer der Schlüsselfaktoren zur Sicherung einer hohen Lebensqualität und einer selbstbestimmten Lebensweise. Verschiedene Projekte entwickeln daher ein innovatives Transfermodell und beziehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in allen Phasen ein. Sie liefern eigene Ideen, profitieren aber vor allem durch den stattfindenden Wissenstransfer. Einige Transferinstrumente werden speziell an die Bedürfnisse der KMU angepasst, wie die Definition einfacher Zielbereiche und einfacher Kennzahlen zur Erfolgskontrolle. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten.

Mit dem Projekt "medilab V" wird am Fachgebiet Arbeitswissenschaft und Produktergonomie ein Innovations- und Interaktionslabor für das Gesundheitswesen entwickelt. Im Innovationslabor wird die gesamte Behandlungskette "medizinische Notfallrettung" von der Unfallstelle über die Notfallrettung, die OP und Intensivstation bis hinein in den "Homecare"-Bereich in realitätsnahen Versuchsumgebungen abgebildet. Auch das Innovationslabor soll den KMU für einen möglichst reibungslosen Transfer von universitären Produktideen in marktgerechte Lösungen zur Verfügung stehen.

Seit Kurzem steht das medizinergonomische Innovationslabor auch mit dem berlin-brandenburgischen Netzwerk “GenaU“ im Austausch. Es hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler zum eigenständigen Experimentieren anzuregen und dadurch für Natur- und Ingenieurwissenschaften zu begeistern. Unter dem Motto "Die Rettungskette zum Anfassen" bietet das Innovationslabor Führungen an, um mit den Jugendlichen Probleme der Unfallrettung "vor Ort" zu diskutieren und Lösungsideen zu entwickeln.

Der Wettbewerb ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und war vom Beauftragten für die neuen Bundesländer Wolfgang Tiefensee ausgeschrieben worden.

tui / Quelle: "TU intern", 5/2008

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