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Mathematik im Alltag

Montag, 14. Juli 2008

Kein Match ohne Mathe

Zwei Fünftel aller Tore sind Zufallstreffer
Zwei Fünftel aller Tore sind Zufallstreffer
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Hinter der deutschen Elf liegt eine sehr erfolgreiche EM. Was das mit Mathe zu tun hat? Eine ganze Menge! Mathematische Kenntnisse können Trainern helfen, die beste Mannschaft aus den im Kader verfügbaren Spielern zusammenzustellen. Forscher haben mit statistischen Analysen herausgefunden, dass diejenigen Teams am erfolgreichsten sind, die aus einer ausgewogenen Mischung erfahrener und neuer Mitglieder bestehen - ob im Sport, im Management oder in der Forschung.

Neben der richtigen Mannschaftsaufstellung spielt aber auch der Zufall eine wesentliche Rolle auf dem Fußballfeld. Denn zwei Fünftel aller Tore sind Zufallstreffer, fallen also nicht nach planvollen Spielzügen. Für Trainer ist das eine wichtige Botschaft. Denn die Bedingungen für Zufallstreffer lassen sich durchaus gezielt herbeiführen, etwa indem man Unruhe im Strafraum stiftet.

Kein Wunder also, dass auffällig viele Fußballaktive einen Mathematikbezug haben. Neben Ottmar Hitzfeld, seines Zeichens Mathematiklehrer, hat Mirko Slomka - Botschafter im Jahr der Mathematik - vor seiner Tätigkeit als Fußballtrainer Mathematik und Sport auf Lehramt studiert. Und auch der ehemalige Bundesligaprofi Knut Reinhardt (288 Spiele für Leverkusen, Dortmund und Nürnberg) ist jetzt Lehramtsanwärter in den Fächern Mathematik und Sport. Es gilt tatsächlich: kein Fußballmatch ohne Mathe.

Thomas Vogt, Jahr der Mathematik / Quelle: "TU intern", 7/2008

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