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TU Berlin

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Forschung

Innovationszentrum Wasser

Montag, 19. Mai 2008

Keine Angst vor Trockenheit - Ideen für Berlin

Martin Jekel und Mathias Ernst
Martin Jekel (l.), Sprecher des Innovationszentrums, und Mathias Ernst, Leiter des Forschungsschwerpunktes "Wasser in Ballungsräumen"
Lupe

/pp/ Mit dem "Innovationszentrum Wasser" wurde Anfang des Jahres neben "Energie", "Wissensforschung“ und dem "Human-Centric Communication Cluster" das vierte Innovationszentrum eröffnet. 22 Fachgebiete aus fünf Fakultäten der TU Berlin sind beteiligt, mehr als 60 Drittmittelprojekte mit einem Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro werden dort bearbeitet. Es baut auf der erfolgreichen Arbeit des TU-Forschungsschwerpunktes "Wasser in Ballungsräumen" auf. "Insbesondere wollen wir hier Projekte industrienaher beziehungsweise angewandter Forschung betreiben, unter anderem mit den Berliner Wasserbetrieben und Veolia Water", erklärt Sprecher Prof. Dr. Martin Jekel. "Beispielsweise wollen wir ein Modell für den Berliner Wasserhaushalt entwickeln, der in der Zukunft absehbar mit Problemen wie zunehmender Trockenheit und Überlaufproblemen in der Entwässerung zu kämpfen haben wird." Ebenfalls ist ein gemeinsamer Projektantrag mehrerer Fachgebiete an die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Arbeit. Internationale Schwerpunkte liegen unter anderem in Aus- und Weiterbildungsprojekten in Syrien und Ägypten.

Außerdem wird das Innovationszentrum "Wasser" im Frühsommer 2008 eine "Technologie-Transferplattform Wasser" (TTP Wasser) einrichten. Das Projekt, das aus dem Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft" des Bundesverkehrsministeriums gefördert wird, führen das TU-Innovationszentrum und das am Kompetenzzentrum Wasser angesiedelte Netzwerk von Unternehmen der Wasserbranche der Region "WaterPN Berlin-Brandenburg" gemeinsam durch. Hier soll der Bedarf von Unternehmen ermittelt und entsprechendes, im Innovationszentrum entwickeltes Know-how bereitgestellt werden. In dem Transferlaboratorium der Arbeitsplattform werden Themen im Fokus stehen wie Membrantechnik, Oxidation, Pumpenoptimierung sowie Modellierung von Wassersystemen. Daneben wird es Weiterbildungsangebote geben wie teils internetbasierte und teils im Techniklabor durchgeführte Fachseminare. Ansprechpartner ist Dr. Mathias Ernst, Geschäftsführer des Innovationszentrums Wasser.

Professor Martin Jekel, dessen Fachgebiet die Wasserreinhaltung ist, hat zudem das Amt eines "Forschungsdekans" für die Fakultät III Prozesswissenschaften übernommen. "Wir brauchen in der Fakultät Verbesserungen, denn wir müssen im Wettbewerb zulegen", sagt er zu seiner Motivation. "Unter anderem hat uns der Generationswechsel der letzten Jahre Drittmitteleinbußen beschert." Derzeit stehen mehrere Professuren in der Fakultät zur Neubesetzung an. Als langjähriger Sprecher eines Sonderforschungsbereiches hat Jekel viel Erfahrung in der Koordination verschiedener Forscher und Bereiche. Die will er nutzen, um eine Atmosphäre zu schaffen, in der neue Ideen und Projekte entstehen. Die erste Forschungsklausurtagung hat bereits stattgefunden. Dort einigte man sich auf Leitthemen wie "Nachhaltige Ressourcen- und Energienutzung", zu denen neue gemeinsame Forschungsverbünde und Projekte entwickelt werden sollen.

pp / Quelle: "TU intern", 5/2008

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