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TU Berlin

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Forschung

Graduierte erforschen die Nanowelt

Montag, 15. Dezember 2008

Im November gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Einrichtung eines internationalen Graduiertenkollegs unter Federführung der TU Berlin im Bereich der molekularen Materialwissenschaften bekannt. 15 Doktorandinnen und Doktoranden und zwei Postdoktorandinnen und -doktoranden werden ab April 2009 in diesem Kolleg, das an der Schnittstelle von Chemie und Physik agiert, gemeinsam forschen und arbeiten. Deutsche und amerikanische Forscher werden sich mit den grundlegenden Prinzipien der Selbstorganisation kleinster Strukturen aus organischer und biomolekularer Materie an Grenzflächen, sogenannten Nanostrukturen, beschäftigen. Im Bereich der Pharmazie zum Beispiel wird über das gezielte Einbringen von Wirkstoffen in bestimmte Zellen durch sogenannte Vesikel geforscht, das heißt, geschlossene, flexible Membranen schließen den pharmazeutischen Wirkstoff ein und setzen ihn erst im Innern einer Zelle frei.

Unter Federführung der TU Berlin wird gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und der Humboldt-Universität zu Berlin auf die bereits bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit der North Carolina State University und der University of Pennsylvania aufgebaut. Mit insgesamt 25 Forschungsgruppen und einem Budget von knapp drei Millionen. Euro ist dieses Graduiertenkolleg nicht nur eines der größten, sondern das erste deutsch-amerikanische Kolleg im Bereich der Naturwissenschaften.

tui / Quelle: "TU intern", 12/2008

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