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TU Berlin

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Forschung

Feuchtwanger für die Generation Internet

Montag, 14. April 2008

Studentisches Medienprojekt im Gedenkjahr für den Schriftsteller

Katzenliebhaber Lion Feuchtwanger
Katzenliebhaber Lion Feuchtwanger
Lupe

Das Jahr 2008 wird markiert durch drei wichtige Daten im Zusammenhang mit dem deutschen Schriftsteller Lion Feuchtwanger und seiner 1925 erschienenen Novelle "Jud Süß": Vor 270 Jahren wurde Joseph Süß Oppenheimer hingerichtet, am 4. Februar 1738. Vor 60 Jahren, am 14. Mai 1948, wurde der Staat Israel gegründet. Vor 50 Jahren, am 21. Dezember 1958, starb Lion Feuchtwanger in Kalifornien. Obwohl er weiter auf Deutsch schrieb, war er niemals nach Deutschland zurückgekehrt.

Um an Lion Feuchtwanger in diesem Jahr zu erinnern, haben sich Studierende der TU Berlin zusammen mit dem Medienwissenschaftler Friedrich Knilli ein besonderes Projekt ausgedacht: Das Internetprojekt "Relaunching Feuchtwanger" soll Lion Feuchtwangers weltweiten publizistischen Kampf für Vernunft, gegen Dummheit und Gewalt in Erinnerung rufen und im 21. Jahrhundert sogar erneuern, so der Anspruch. Studierende der Geistes- und Ingenieurwissenschaften wollen ein Jahr lang auf diesen aus Bayern stammenden und im kalifornischen Exil gestorbenen Schriftsteller aufmerksam machen. Dazu stellen sie monatlich neu Informationen auf die Plattform, die insbesondere Journalisten an die Hand gegeben werden sollen, die über den Literaten schreiben möchten. Ein Journalistenwettbewerb soll anregen, die Website ausführlich zu benutzen. Gewinnen kann man Bücher von Lion Feuchtwanger, die der Aufbau-Verlag spendet. Der Kreis der Freunde und Förderer der Villa Aurora e.V. Berlin hat sich bereit erklärt, die Jury zu stellen.

Mehrere Medienprojekte werden an Feuchtwanger erinnern. Unter anderem plant das ZDF eine neue Film-Adaptation von "Jud Süß" mit dem Regisseur Dieter Wedel zum 21. Dezember, dem Todestag. Eine österreichische Produktion wird sich mit dem Schauspieler Ferdinand Marian beschäftigen, der den Jud Süß in Veit Harlans Propagandafilm 1940 verkörpert hat.    

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 4/2008

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