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TU Berlin

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Forschung

Eine Million Euro für die Forschungsförderung

Montag, 17. November 2008

Erstmalig schüttet die TU Berlin Prämien für DFG-Projekte aus

In den nächsten Tagen werden die Projektleiterinnen und Projektleiter der TU Berlin, die im Jahr 2007 aktiv Projekte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben, aus der TU-internen Forschungsförderung eine Prämienzahlung erhalten. "Erfolg belohnen" heißt das Ziel der im Jahr 2007 reformierten TU-internen Forschungsförderung. Sie sieht dafür zwei neue Förderinstrumente vor: eine Prämienzahlung für DFG-Verbund-Sprecher sowie eine Prämienzahlung für DFG-Projekte.

Anerkennung für DFG-Verbund-Sprecher

Das erste Förderinstrument soll direkte Anreize für das Engagement in Verbünden setzen und die Sprecher von erfolgreichen Anträgen belohnen. Die Antragstellung auf Exzellenz-Cluster und -Graduiertenschulen, Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen und Graduiertenkollegs erfordert einen außerordentlich hohen Arbeits- und Koordinierungsaufwand für den Verbund, der unter anderem durch die Zahlung einer Prämie auf das Drittmittelrestekonto Anerkennung finden soll. Im Jahr 2007 wurden der Excellenz-Cluster "UniCat" und der Sonderforschungsbereich 787 "Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente’" neu bewilligt, sowie der Sfb 557 "Beeinflussung komplexer turbulenter Scherströmungen" und das transatlantische Graduiertenkolleg 1015 "Geschichte und Kultur der Metropolen im 20. Jahrhundert" verlängert. Die vier Sprecher erhalten die vorgesehenen - abgestuften - Prämien von zusammen 185000 Euro.

Prämienzahlung für DFG-Projekte

DFG-Projekte haben für die Reputation der TU Berlin eine sehr große Relevanz. Gleichzeitig ist die Universität aufgrund zurückgehender DFG-Einwerbung im Ranking der DFG zurückgefallen. Um diesen Prozess möglichst umzukehren, soll auf drei Jahre befristet ein gezielter Anreiz zur Einwerbung von DFG-Mitteln gesetzt werden. Bis zu einer Million Euro pro Jahr werden in Form einer Prämie in Höhe von maximal fünf Prozent der Ausgaben automatisch aus der TU-internen Forschungsförderung an die Projektleiterin oder den Projektleiter gezahlt. Dabei werden die Drittmittelausgaben des Vorjahres aller DFG-Förderverfahren (außer Exzellenz-Initiative und Forschungszentren) gewertet.

Für 2007 belaufen sich die Drittmittelausgaben auf 16,2 Millionen Euro, sodass allein aus dem Förderinstrument "Prämienzahlung für DFG-Projekte" über 800 000 Euro ohne Antragstellung nach einer entsprechenden Benachrichtigung auf die Restekonten der Projektleiter ausgeschüttet werden.

Lothar Bauch, Forschungsabteilung / Quelle: "TU intern", 11/2008

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