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TU Berlin

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Forschung

Die Zehn-Millionen-Euro-Frage

Montag, 17. November 2008

Lebensmittel für die Gesundheit

Iryna Smetanska
Iryna Smetanska
Lupe

"Stellen Sie sich vor, Athene, Göttin der Wissenschaft und Weisheit, beschenkte Sie mit zehn Millionen Euro. Was würden Sie mit dieser Gabe Wegweisendes für die Forschung tun?" In loser Folge antworten Professorinnen und Professoren der TU Berlin an dieser Stelle. Heute: Juniorprofessorin Dr.-Ing. Iryna Smetanska, Fachgebiet Methoden der Lebensmittelbiotechnologie, forscht an der Gewinnung gesundheitsfördernder Substanzen aus Pflanzen.

Ich würde hier in Berlin ein großes Zentrum aufbauen, das Technologien zur Herstellung gesundheitsfördernder Lebensmittel und Lebensmittelinhaltsstoffe entwickelt. Hier würde der gesamte Prozess der Produktion solcher funktioneller Lebensmittel abgebildet - von der Pflanze bis zum Produkt. Am Anfang dieser Kette stünden Genetiker und Ökologen. Sie würden bestimmen, aus welchen Pflanzen am besten gesundheitsfördernde Stoffe extrahiert werden können. Auf deren Erkenntnissen bauten die Forschungen der Biotechnologen auf. Sie würden entscheiden, welche Pflanzen als Matrix für Lebensmittel genommen werden können und ob man die erwünschten Substanzen direkt aus Pflanzen gewinnt oder aus Zell- oder Wurzelkulturen. Pflanzenbiochemiker und -physiologen forschten dann daran, die Synthese der Stoffe positiv zu beeinflussen. Die Lebensmittelchemiker würden Verfahren zur optimalen Verarbeitung der Rohmaterialien entwickeln, um möglichst viele hochwertige Inhaltsstoffe im Lebensmittel beizubehalten. Zuletzt würden die Ernährungsphysiologen die gesundheitliche Wirkung der Lebensmittel und extrahierten Stoffe überprüfen.

Dieses Zentrum wäre nicht nur ein Ort herausragender Forschung, der die  Spezialisten des Faches vereint, sondern auch ideal für die Lehre. Die Studierenden hätten den direkten Kontakt zu den besten Forschenden aus den genannten Gebieten.

Quelle: "TU intern", 11/2008

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