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TU Berlin

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Forschung

Auslandskontakte pflegen

Montag, 28. Januar 2008

Welche Aufgaben "Seniorprofessoren" an der Uni übernehmen könnten

Hartmut Kenneweg
Lupe

Seit über einem Jahr ist der ehemalige TU-Landschafts- und Umweltplaner Prof. Dr. Hartmut Kenneweg im Ruhestand. Doch sein Tatendrang ist, wie der vieler anderer Kolleginnen und Kollegen, weiterhin hoch. Mit TU intern sprach er über seine Ideen zu einer möglichen Seniorprofessur.

Herr Kenneweg, wie an anderen deutschen Universitäten denkt man auch an der TU Berlin über die Möglichkeiten von Seniorprofessuren nach. Welche Tätigkeiten zugunsten der TU Berlin könnten Sie sich vorstellen?

Die Ziele des TU-Zukunftskonzeptes sind sehr hoch gesteckt, sodass alle Reserven mobilisiert werden sollten, um sie mit Aussicht auf Erfolg umzusetzen. Ältere Professoren könnten vor allem auch ihre Netzwerke in den Dienst ihrer Universität stellen.

Haben Sie konkrete Ansatzpunkte?

Ich wurde nach der Pensionierung als Fachberater für die Netzwerkorganisation "GEOkommnetworks" tätig. Das ist ein Netzwerk aus mittelständischen Unternehmen und großen wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich Geoinformationen. Dieser Bereich ist eine schnell wachsende Zukunftstechnologie und wird durch Brandenburgs Wirtschaftsministerium besonders gefördert. Wissenschaftliche Beratung und Unterstützung bei der Produkt- und Projektentwicklung sowie der Markterschließung sind dafür unverzichtbar. Die Netzwerkanforderungen wie "Verstärkung der Beziehungen zur Wirtschaft" oder "Technologietransfer" sind mit Zielen des TU-Zukunftskonzeptes fast identisch. Die Verbindung zwischen altem und neuem Wirkungsfeld ist deshalb für mich naheliegend.

Welche weiteren Aufgaben könnte ein Seniorprofessor an der TU Berlin übernehmen?

Durch Lehr- und Gremientätigkeit ist die viel gepriesene akademische Freiheit für aktive Professoren doch sehr eingeschränkt. Ich könnte mir vorstellen, endlich mehr Zeit in die Organisation großer Kongresse an der eigenen Universität und in die Pflege fachlicher Auslandsbeziehungen zu investieren. Im August dieses Jahres habe ich zum Beispiel zusammen mit dem Kollegen Uwe Tröger einen internationalen Kongress zu Umweltplanung und -management mit 41 Beiträgen an die TU Berlin geholt. Die offizielle Anbindung an die Alma Mater wäre diesen Aktivitäten sehr zuträglich, die daraus resultierenden Kontakte ins Ausland könnten den Nachwuchswissenschaftlern leichter zugänglich gemacht werden.

Vielen Dank für dieses Gespräch

Quelle: "TU intern", 01/2008

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