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TU Berlin

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Forschung

Aufschwung für die gesamte Region

Dienstag, 17. Juni 2008

Exzellenzcluster "UniCat" gibt große Hoffnungen für die Lösung drängender Probleme unserer Zeit

Lupe

Jazz, Zauberei und viel Wissenschaft erwarteten die Gäste im voll besetzten Audimax zur Auftaktveranstaltung des einzigen naturwissenschaftlichen Exzellenzclusters in Berlin und Brandenburg "Unifying Concepts in Catalysis", kurz "UniCat" am 30. Mai 2008.

Worüber sich die Redner auf der Bühne besonders freuten: Es waren auch sehr viele junge Gesichter im Publikum zu sehen. "Wissenschaft, das zeigt die Zusammensetzung dieses Clusters", so Wissenschaftssenator Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner, "ist ein, wenn nicht der Erfolg verheißende Zukunftsfaktor für Berlin. Wir unterstützen sie, denn von ihr versprechen wir uns ökonomischen und gesamtgesellschaftlichen Aufschwung." TU-Chemieprofessor und Sprecher des Clusters Prof. Dr. Matthias Drieß, der Vertreter aller beteiligten vier Unis und der beiden Max-Planck-Institute begrüßen konnte, wies darauf hin, dass kaskadenartig neue Arbeitsplätze aus solchen Clustern entstehen. Derzeit seien mehr als 240 Forschende an gemeinsamen Arbeiten beteiligt. Seit der Bewilligung im November 2007 habe es bereits über 30 Neueinstellungen gegeben. In dem Zusammenhang erinnerte Prof. Dr. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin, in seiner Grußadresse daran, dass diese Eröffnung keineswegs den Beginn der Arbeit markiere, sondern das Ergebnis von drei Jahren konsequenter und harter Arbeit und Planungen sei.

Und auch außerhalb Europas ist man begeistert über diese Zusammenballung von Expertise zum Thema Katalyseforschung. Professor Harry Gray vom California Institute of Technology (CalTech) ist maßgeblich Beteiligter eines ähnlichen Clusters quer über die gesamte Nation auf der anderen Seite des Großen Teiches. Er weihte die Anwesenden in die Suche nach der weiteren energietechnischen Nutzung des enormen Potenzials der Sonne ein. "Ich bin sehr glücklich", sagte er, “nun in ,UniCat‘ die kompetenten Ansprechpartner in Europa für die große Bandbreite der Problematik unter einem Dach versammelt zu sehen. Es wird eine riesige Anziehungskraft auf die besten Leute ausüben.“

Und dass die besten Köpfe auch wirklich den Weg nach Berlin finden, überlassen die Berliner Wissenschaftler nicht dem Zufall. Sie sorgen selbst für Nachwuchs. Die "Berlin International Graduate School of Natural Sciences and Engineering" (BIG-NSE) ist ein Teil von "UniCat". Pro Jahr vergibt sie 15 Stipendien an herausragende Nachwuchswissenschaftler. In der Einführungswoche wurden die ersten Auswahlgespräche geführt und bereits die ersten Stipendiaten gefunden, die dann im Oktober 2009 zur Aufnahme ihrer Arbeit in die Hauptstadt kommen. Wie die "UniCat"-Forscher die künftigen Probleme der Energieressourcen, die Probleme von Krankheit und Welternährung lösen wollen, lesen Sie auf S. 7.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 6/2008

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Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner, Harry Gray und TU-Präsident Kurt KutzlerWissenschaftssenator Jürgen Zöllner, Harry Gray und TU-Präsident Kurt KutzlerWissenschaftssenator Jürgen Zöllner, Harry Gray und TU-Präsident Kurt Kutzler
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