direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Forschung

Zukunftsideen mit Nanophotonik

Montag, 17. Dezember 2007

Neuer Sonderforschungsbereich und Graduiertenkolleg für die TU Berlin

Mit Nanophotonik sollen Laser für das TV von morgen und abhörsichere Datenübertragung entstehen
Materialien, Modelle, Bauelemente: Mit Nanophotonik sollen Laser für das TV von morgen und abhörsichere Datenübertragung entstehen
Lupe

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (Sfb) zur Halbleiter-Nanophotonik an der TU Berlin bewilligt. Damit wird Berlins Stellung als führender Halbleiter-Photonik- Forschungsstandort in Deutschland und Europa entscheidend gefestigt. Federführender Wissenschaftler für die Entwicklung des Antrags war Prof. Dr. Dieter Bimberg. Sprecher des Sfb ist Prof. Dr. Michael Kneissl. Beide lehren am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin.

Unter dem Titel "Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente" werden 26 Projektleiterinnen und Projektleiter mit ihren Arbeitsgruppen aus drei Universitäten und vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen an neuen photonischen und nanophotonischen Bauelementen aus unterschiedlichen Materialien forschen. Die Ziele der anwendungsnahen Forschung reichen von Lasern für das TV von morgen über Terabit-Datenübertragung zwischen Rechnern und Datenspeichern bis zur Entwicklung neuartiger Bauelemente für absolut sichere Datenübertragung, die Quantenkryptografie.

TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler gratulierte den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und betonte, dass die Nanophotonik ein wichtiger Schrittmacher nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Wirtschaft sei. "Ich bin mir sicher, dass aus diesem Sonderforschungsbereich viele für die Industrie verwertbare Lösungen kommen werden", so Kutzler.
Über die erste Laufzeit von vier Jahren fließen elf Millionen Euro Drittmittel von der DFG in den SfB. Geplant ist eine Gesamtlaufzeit von zwölf Jahren mit einem Gesamtfördervolumen von circa 35 Millionen Euro.

Neben der TU Berlin sind an dem Sfb die Humboldt-Universität zu Berlin, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik, das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut, das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik beteiligt. Mit dem Sfb wird auch das neue Graduiertenkolleg "Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente" ins Leben gerufen.    

tz/stt / Quelle: "TU intern", 12/2007

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.