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TU Berlin

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Forschung

Stets zu Diensten

Montag, 18. Juni 2007

Intelligente Assistenten helfen bei der Heimvernetzung

next generation media 2007. Das Menü: schnell zubereitet mit dem SerCHo-Kochassistenten
Lupe

Die Nachricht stimmt hoffnungsfroh: Wer nicht kochen kann, dem kann geholfen werden - mit dem Vier-Sterne-Koch-Assistenten von SerCHo. Dieser unterstützt das Kochen unter anderem mit einem Rezeptfinder und einer dazugehörigen Kochanleitung. Der Kochassistent kann über ein Display oder über Sprache aktiviert werden und zeigt auf die Anweisung "Lammkoteletts" hin Zutaten und Zubereitungsschritte an.

Der softwarebasierte "Koch" ist jedoch nur einer von verschiedenen Assistenten, die innerhalb des Service-Centric-Home- Forschungsprojektes (SerCHo) entwickelt werden und das Leben zu Hause in ein neues Zeitalter katapultieren. Bisher finden sich in einer Wohnung viele Geräte, die das Leben bequemer machen sollen, deren Bedienung aber immer noch kompliziert ist und meist isoliert über eigene Fernbedienungen erfolgt.

"SerCHo ist ein richtungweisender Ansatz zur Heimvernetzung, denn in dem Projekt werden softwarebasierte Dienste, sogenannte ‚persönliche Assistenten' entwickelt, die den Bewohner durch die individuelle Verknüpfung bislang isolierter Geräte zum Beispiel aus den Bereichen Informationstechnik oder Unterhaltungselektronik unterstützen sollen", sagt Professor Sahin Albayrak, wissenschaftlicher Leiter von SerCHo und Leiter des DAI-Labors an der TU Berlin. Um die Assistenten realitätsnah zu testen, wurde in dem An-Institut der TU Berlin, den Deutsche Telekom Laboratories (T-Labs), ein Showroom eingerichtet, der nun offiziell eröffnet wurde. Neben dem Kochassistenten gibt es unter anderem den Smart-Home-Energy-Assistenten, der den häuslichen Energieverbrauch aller Geräte überwacht, protokolliert und auf mögliche Energiesparvarianten hinweist. Mithilfe des "Personal Calling Assistant" kann der Nutzer potenzielle Anrufer in Gruppen einteilen wie "Familienmitglied" oder "Kollege" und so steuern, wie, wann und wo er von wem angerufen werden will. "Im Mittelpunkt der SerCHo-Anwendungen stehen die individuellen Wünsche des Bewohners", betont Sahin Albayrak, "und nicht, was Wissenschaftler vorgeben." Deshalb ist über ein Diensteportal sichergestellt, dass der Nutzer auch nur die Dienste in seinem Heim hat, die er selbst abonnierte. Neben dem DAI-Labor sind die T-Labs, Alcatel-Lucent Deutschland, Cycos, ProSyst Software, Siemens, SevenSenses, WIK Consult und BITKOM beteiligt. Gefördert wird SerCHo vom Bundeswirtschaftsministerium.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 6/2007

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