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Montag, 18. Juni 2007

Soziale Netze verstehen

/tui/ Menschen gehören zu Familien, sie sind Freunde, arbeiten zusammen, sind Geschäftspartner. Sie bilden soziale Netzwerke - und deren Größe und Struktur kann im Extremfall massive Auswirkungen haben: So haben Wissenschaftler festgestellt, dass beispielsweise Menschen oder "Subnetzwerke", die nicht in die Gesellschaft integriert sind, häufiger an Unruhen beteiligt sind - was etwa in jüngster Vergangenheit in den Pariser Vororten zu beobachten war. Auch die Ausbreitung von Krankheiten und Informationen hängt von sozialen Netzstrukturen ab. Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Kai Nagel (TU Berlin, Institut für Land- und Seeverkehr) und Prof. Dr.-Ing. Kay Axhausen (ETH Zürich, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme) sind auf der Suche nach Methoden, um die Entwicklung sozialer Netze zu erfassen, zu analysieren, zu modellieren und zu simulieren. Unter anderem wollen die Forscher auch die Bewegungen der Teilnehmer, also etwa Verkehrsströme, besser verstehen. Die Volkswagen-Stiftung bewilligte für dieses Projekt 496000 Euro.

Quelle: "TU intern", 6/2007

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