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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt

Montag, 15. Oktober 2007

Familienbild und Erbengesellschaft

/pp/ Der demografische Wandel spielt derzeit eine große Rolle in der öffentlichen Debatte, in Forschung und Politik. Eng verknüpft mit den Statistiken und Prognosen sind Verteilungsfragen und somit auch Fragen der Gerechtigkeit und Zukunftsplanung. Doch welche Rolle spielen die Konzepte um "Erbe" und "Generation" dabei? Auf diese Ausgangsfrage zielt das Projekt "Generationen in der Erbengesellschaft - ein Deutungsmuster soziokulturellen Wandels" unter Leitung von TU-Professorin Dr. Sigrid Weigel, Direktorin vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt als neues "Schlüsselthema der Geisteswissenschaften" mit rund 900 000 Euro. Das interdisziplinäre Vorhaben mit Wissenschaftlern der Universität Zürich und des European University Institute Florenz soll breit aufgefächert werden und unter anderem den Nachfolgeprozess in Familienunternehmen untersuchen, den deutschsprachigen Generationenroman der Gegenwart oder das Erbrecht, das sich bis heute auf das Familienbild des ausklingenden 19. Jahrhunderts stützt.

Quelle: "TU intern", 10/2007

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