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TU Berlin

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Forschung

Ganz auf der Höhe der Zeit

Montag, 15. Oktober 2007

Umfrage zu Studien- und Ausbildungsstrategien von Studierenden

Die Anforderungen, die der moderne Arbeitsmarkt an die Beschäftigten stellt, sind enorm. Besonders der Flexibilität kommt ein großer Stellenwert zu. Unter Leitung der Soziologen Prof. Dr. Nina Baur und Michael Florian wurde am Institut für Soziologie der TU Berlin nun untersucht, wie diese modernen Arbeitsmarktanforderungen sich auf studentische Erwerbsverhältnisse sowie Studien- und Ausbildungsstrategien auswirken. "Wir wollten herausfinden, nach welchen Kriterien die Studierenden ihr Studium organisieren und inwiefern sie dabei das Studium als Grundlage für eine spätere Erwerbsarbeit ansehen", erklärt Michael Florian. 820 Studierende der Universität Potsdam, der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und der TU Berlin nahmen an der Online-Befragung teil.

"Es ist deutlich geworden, dass die Studierenden die Anforderungen längst verinnerlicht haben und sich bewusst sind, was der Arbeitsalltag ihnen künftig abverlangen wird", sagt Florian. So wird das Studium von 80 Prozent der Befragten als wichtigste Voraussetzung angesehen, um überhaupt einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu bekommen. Die Mehrheit, so Florian, wolle zielstrebig studieren und strebe einen schnellen Abschluss an. Fast 80 Prozent der Befragten stimmten der Frage zu, dass mit dem Studium die Weichen für das spätere Berufsleben gestellt würden. Die Mehrheit der Befragten absolviere Praktika, weil man sich bessere Chancen auf einen Job verspreche und um praktische Erfahrungen zu sammeln.

Dass sich gesellschaftliche Anforderung und individuelle Ansprüche bedingen, zeige sich auch daran, dass die Mehrheit sich darüber bewusst sei, dass die Arbeit ihr Leben bestimmen werde und persönliche Ansprüche dem Job unterzuordnen seien. Dies widerspreche jedoch nicht der Tatsache, dass 80 Prozent der Befragten der Selbstverwirklichung im Arbeitsleben eine entscheidende Rolle einräumen. "Die Selbstverwirklichung werde über die Arbeit angestrebt", so Michael Florian.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 10/2007

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