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TU Berlin

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Forschung

Chemie hat gewonnen

Montag, 19. November 2007

Exzellenzwettbewerb: TU Berlin bekommt Zuschlag für Katalyseforschung

Neue "intelligente" Enzyme werden in den "UniCat"-Laboren maßgeschneidert
Neue "intelligente" Enzyme, zum Beispiel für die Herstellung von Antibiotika, werden in den "UniCat"-Laboren maßgeschneidert
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Die TU Berlin konnte auch in der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs einen Erfolg verbuchen. Gab im Oktober 2006 der Zuschlag für die "Berlin Mathematical School" Anlass zur Freude, so bekamen nun die Chemikerinnen und Chemiker für ihren Exzellenzcluster "Unifying Concepts in Catalysis" ("UniCat") die Förderzusage aus Bonn. Bei "UniCat" geht es um die Entwicklung und Erforschung von Katalysatoren für eine effizientere Nutzung von natürlichen Energie- und Materialressourcen und die Erforschung neuer "intelligenter" Enzyme für die Herstellung von Antibiotika.

Dies geschieht in einem breiten Kooperationsnetzwerk von führenden Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fachgebieten der Chemie, Physik, Biologie und den Ingenieurwissenschaften. An dem Exzellenzcluster sind rund 50 natur- beziehungsweise  ingenieurwissenschaftliche Arbeitsgruppen der TU Berlin, der FU Berlin, der HU Berlin, der Universität Potsdam, des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam beteiligt. Sprecherhochschule ist die TU Berlin. Der Exzellenzcluster ist in Deutschland einzigartig, denn er verbindet ein breites Spektrum an naturwissenschaftlicher Expertise mit modernen Methoden der Ingenieurwissenschaften, was wiederum optimale Voraussetzungen für die Entwicklung neuer katalytischer Prozesse ermöglichen könnte.

Auch die Vergabe des Chemie-Nobelpreises im Oktober 2007 an den Berliner Wissenschaftler Professor Gerhard Ertl, der maßgebliche Vorgänge bei der Katalyse erforscht, zeigt den Stellenwert Berlins innerhalb der chemischen Forschung. Das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, zu dem Ertl gehört, ist Partner im Exzellenzcluster "UniCat".

"Ich bin mir sicher, dass die Forscherinnen und Forscher des Clusters wichtige Innovationen für Wissenschaft und Wirtschaft hervorbringen und auch Impulse für die Nachwuchsförderung mit ihrer neu eingerichteten Graduiertenschule setzen werden", so TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler. "Unser Ziel besteht darin, die Stärken in der Chemie mit unseren Partnern am Wissenschaftsstandort Berlin weiter auszubauen. Dies betrifft ebenso unsere übrigen Kernkompetenzbereiche, die wir strategisch weiterentwickeln. Insgesamt tragen die Wettbe-werbsergebnisse entscheidend zur Profilschärfung der TU Berlin bei", kommentiert TU-Präsident Kutzler das positive Abschneiden.

Der zweite Förderantrag der TU Berlin für ein Exzellenzcluster unter dem Titel "Human-Centric Communication Cluster" bekam in dieser Runde der Exzellenzinitiative keine Förderzusage, dennoch bescheinigte das Gutachtergremium den Berliner Antragstellern eine weltweit sichtbare Expertise. "Wir werden den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie weiterhin gezielt fördern, da wir bereits jetzt hervorragende Ergebnisse vorweisen können", so Präsident Kurt Kutzler.

Neben dem Exzellenzcluster "UniCat" sowie der Graduiertenschule "Berlin Mathematical School" sind TU-Wissenschaftlerinnen und TU-Wissenschaftler auch an bewilligten Clustern und Graduiertenschulen der beiden anderen Berliner Universitäten beteiligt.

tz/stt / Quelle: "TU intern", 11/2007

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