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TU Berlin

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Digitale Arbeit – digitaler Kongress

300 Personen in virtuellen Meetingräumen

Lupe

Herr Prof. Rötting, vom 16. bis 18. März fand der 66. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V. statt – ausschließlich digital. Wie kam es dazu? 

Der Kongress war im Hauptgebäude der TU Berlin mit über 400 Anmeldungen geplant, Titel: „Digitaler Wandel, digitale Arbeit, digitaler Mensch?“, ausgerichtet von meinem Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme und Prof. Dr. Linda Onnasch von der HU Berlin. Wir standen vor der Entscheidung, den Kongress aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen. Einziger Ausweg: schnelle Umplanung auf digitale Formate. Dazu haben wir uns am 6. März entschieden. 

Wie muss man sich den Ablauf vorstellen?

Die Webseite www.gfa2020.de war unsere interaktive Einstiegsseite. Das Deutsche Forschungsnetzwerk stellte die Plattform Pexip zur Verfügung, die bis zu 23 Personen das Treffen in einem virtuellen Meetingraum mit Video und Ton ermöglicht. Unbeschränkt viele Personen können das per Videostream verfolgen und über Text-Chat kommunizieren. 50 virtuelle Meetingräume wurden eingerichtet, um die Vorträge, Poster-Sessions und Workshops stattfinden zu lassen. Von den acht geplanten Workshops konnten so immerhin fünf stattfinden. Über 300 Personen haben an den gut 40 Vortragssessions des Kongresses virtuell teilgenommen.  

Wie beurteilen Sie den Erfolg?

Wegen Überlastung der Server war die Übertragung der Vorträge anfangs nahezu unmöglich, deshalb mussten wir die Vorträge in die Randstunden des Tages legen. Danach verlief die digitale Übertragung akzeptabel bis gut. Insgesamt freut es mich, dass wir zeigen konnten: Auch zu Zeiten von Corona kann wissenschaftlicher Austausch stattfinden – besonders, wenn sich hoffentlich bald die technischen Rahmenbedingungen stabilisieren. 

Das Interview führte Katharina Jung

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