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TU Berlin

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Freitag, 22. Februar 2013

1,1 Millionen Euro für TU-Start-up „TestObject“

Das „TestObject“-Team: Hannes Lenke, Andreas Lüdeke und Erik Nijkamp (v. l.)
Lupe

Unsere Vision ist es, die Entwicklung mobiler Applikationen für Smartphones deutlich zu erleichtern“, sagt Hannes Lenke, der Gründer und Geschäftsführer des TU-Start-ups „TestObject“. Er und seine Mitgründer Erik Nijkamp und Andreas Lüdeke begeisterten namhafte Investoren wie den „Frühphasenfonds Brandenburg“ und die Beteiligungsgesellschaft „WestTechVentures“ mit ihrer eigens entwickelten Technologie zum Testen von Apps. Rund 1,1 Millionen Euro sind dafür an das Start-up aus der TU Berlin geflossen.

Hannes Lenke und seine Mitgründer bieten auf ihrer Website einen innovativen Service: Kunden laden dort ihre Apps hoch, um sie über Cloud-basierte Anwendungen auf zahlreichen Endgeräten zu testen. „Sie müssen keine teure Software erwerben und haben eine enorme Zeitersparnis, da die Apps in nur fünf Minuten umfassend getestet werden. Anschließend erhält man einen ausführlichen Bericht und kann so die Fehler seiner App gezielt ausbessern“, erläutert der Gründer den Service.

Die Idee zu „TestObject“ kam den drei Freunden im Jahr 2011. Hannes Lenke war zu dem Zeitpunkt als IT-Berater tätig, Andreas Lüdeke arbeitete für SAP und Erik Nijkamp studierte an der TU Berlin. Bei einem gemeinsamen Treffen stellten sie fest, dass das Testen von Software viel zu aufwendig und unwirtschaftlich ist. Ihnen schwebte die Idee eines automatisierten Testing-Verfahrens vor. Über den Newsletter des TU-Gründungsservice erfuhren sie von der Fördermöglichkeit des EXIST-Gründerstipendiums. „Und dann haben wir einfach einen Termin bei der Beratung des Gründungsservice gemacht“, erzählt Hannes Lenke. Die Idee kam so gut an, dass die drei in den nächsten Monaten einen Prototyp entwickelten. „Das Schwierige war, dass wir uns zu dem Zeitpunkt an drei unterschiedlichen Orten befanden: Andreas in Walldorf, Erik in Berlin und ich in Hamburg“, berichtet Hannes Lenke. Doch das Team meisterte diese logistische Herausforderung und wurde mit der Bewilligung für das EXIST-Gründerstipendium belohnt. Auch weitere Erfolge stellten sich rasch ein: Auf der CeBIT 2012 erhielt „TestObject“ als eines der Siegerteams des „Gründerwettbewerbs IKT innovativ“ den Hauptpreis für die beste Geschäftsidee und wurde anschließend durch ESF-Stipendien des TU-Gründungsservice unterstützt. Preisgekrönt und mit frischem Kapital versorgt wollen die Gründer jetzt weiter wachsen und bieten TU-Studierenden Abschlussarbeiten und Praktika in ihrem Unternehmen an. Obwohl die Freude über die eingeworbene Million sehr groß ist, sagt Hannes Lenke rückblickend: „Der größte Erfolg für uns ist doch, dass wir es geschafft haben, Geschäftspartner zu werden und Freunde zu bleiben.“

www.gruendung.tu-berlin.de
www.testobject.com

Julia Helms, TU-Gründungsservice / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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