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TU Berlin

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Alumni

Kanada schaut auf die Exzellenzinitiative

Montag, 28. Januar 2013

Kanadische Wissenschaftler informierten sich über die Forschungsförderung in Deutschland

Robert Baker
Lupe

Auf Einladung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) besuchten 15 Professoren von 15 großen kanadischen Universitäten im Dezember 2012 verschiedene Forschungsstandorte in Deutschland. Die kanadischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informierten sich über die von Bund und Ländern geförderte Exzellenzinitiative in Deutschland und verschafften sich Einblicke in verschiedene Exzellenzprojekte. Auf ihrer Reise besuchten sie auch das Internationale Graduiertenkolleg Berlin – New York – Toronto „Die Welt in der Stadt“. Das Kolleg mit Sitz an der TU Berlin wird ebenfalls von der DFG gefördert und ist ein herausragendes Beispiel für ein deutsch-kanadisches Kooperationsprojekt in Deutschland. TU intern sprach mit Professor Robert Baker, Vize-Dekan der Fakultät Arts and Science der Universität Toronto.

Herr Professor Baker, warum ist die deutsche Exzellenzinitiative für kanadische Unis interessant?

Die Exzellenzinitiative stellt ein einzigartiges Forschungsförderprogramm dar. Es ist interessant zu sehen, wie die Exzellenzinitiative herausragende Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Disziplinen über einen längeren Zeitraum fördert und sich daraus weltweite Forschungskooperationen und -partnerschaften entwickeln.

Die Exzellenzinitiative besteht aus drei Förderlinien, den Graduiertenschulen, den Clustern und dem Zukunftskonzept. Ist für Sie eine Förderlinie besonders attraktiv, und warum diese?

Für mich stellen die Exzellenzcluster die interessanteste Förderlinie dar. Sie gibt es in dieser Art der Forschungsförderung in Kanada nicht. In den Clustern bekommt eine größere Gruppe herausragender Forscherinnen und Forscher über mehrere Jahre die Möglichkeit, gemeinsam zu forschen, und wird dabei finanziell sehr großzügig unterstützt. Dadurch können sich ein enormes Forschungspotenzial und ein enormer Output entwickeln.

Ist es vorstellbar, dass Sie an Ihrer Universität die Exzellenzinitiative kopieren, oder was ist das Ziel der Reise?

Die Reise zu den verschiedenen Exzellenz- und anderen DFG-Projekten ist äußerst interessant für mich. Ich nehme viele wichtige Informationen und Eindrücke mit nach Kanada, die ich dort weitergeben werde. Besonders die ausgereiften internationalen Beziehungen der verschiedenen Forschungsprojekte hier in Deutschland haben mich und meine Kollegen sehr beeindruckt und sollten auch an kanadischen Universitäten ausgeweitet werden.

Das Interview führte Elisabeth Asche, Koordinatorin des Internationalen Graduiertenkollegs Berlin – New York – Toronto

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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