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Dienstag, 18. Dezember 2012

Aktuelle Gründungsumfrage: 350 Firmen erwirtschafteten mit 16 000 Mitarbeitern eine Milliarde Euro Umsatz

An den regelmäßigen „Alumni.Angel.Abenden“ finden Gründungswillige und Unterstützer aus interessierten Unternehmen zusammen
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349 Alumnifirmen haben im vergangenen Jahr mehr als 16 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschafteten einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Diese beiden erfreulichen Zahlen konnte TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach den Gästen beim diesjährigen „Alumni.Angel.Abend“ bekannt geben.

Entnommen sind diese Zahlen der aktuellen Gründungsumfrage, die im Frühjahr 2012 vom Zentrum für Entrepreneurship in Kooperation mit dem Alumniprogramm durchgeführt wurde und deren Ergebnisse nun vorliegen. Es ist die mittlerweile sechste Gründungsumfrage der TU Berlin, die seit 2001 umfassende und detailreiche Informationen über Gründungen aus den Reihen der TU Berlin präsentiert. Seit der ersten Durchführung haben insgesamt mehr als 700 inländische Alumni-Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Bereits der Blick auf die Rücklaufquote der diesjährigen Befragung ist erfreulich. Von 700 angeschriebenen Gründerinnen und Gründern beteiligten sich 349 an der Umfrage, also 44 Prozent. 78 Prozent der befragten Alumni haben sich bei der Standortwahl für eine Unternehmensgründung in Berlin-Brandenburg entschieden und leisten damit einen großen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Berlin-Brandenburg, denn sie haben hier bis Ende 2011 rund 7700 Arbeitsplätze geschaffen. Die Mehrzahl der Befragten hat ihre Firma nach dem Jahr 2000 gegründet, allein 40 Prozent von ihnen in den vergangenen fünf Jahren. Im Schnitt sind die Unternehmen seit 2002, also seit rund zehn Jahren, am Markt aktiv. Es zeigt sich ein hoher Anteil an GmbH-Gründungen unter den TU-Alumni, was vermuten lässt, dass es sich hierbei um sehr ambitionierte und auf Dauer angelegte Gründungsvorhaben handelt. Zudem wachsen 80 Prozent der TU-Unternehmen ohne externe Kapitalgeber, ein Großteil befindet sich noch in der Hand der Gründerinnen und Gründer. Fast drei Viertel der Befragten geben an, dass die Erbringung von Dienstleistungen ihr hauptsächliches Geschäftsfeld ist, ein Fünftel ordnet sich dem produzierenden Gewerbe zu. Die Dominanz des Dienstleistungssektors spiegelt sich auch in der Branchenverteilung wider: Fast die Hälfte der Unternehmen ist in den drei Branchen „IT/Internet/Web 2.0“, „Consulting“ oder „Bauwesen/Architektur/Planung“ angesiedelt. Nach der aktuellen Befragung kommen die meisten Ausgründungen aus der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik (23 Prozent) gefolgt von der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt (20 Prozent). Erfreulich ist die hohe Bereitschaft der Gründerinnen und Gründer, ihrer Universität etwas zurückzugeben. So ist etwa jeder Zweite dazu bereit, nachfolgenden Gründergenerationen an der TU Berlin als Mentor oder Berater mit wertvollem Wissen und Erfahrungsschatz zur Seite zu stehen, mit ihnen zu kooperieren oder sie sogar finanziell zu unterstützen. Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass seit Bestehen des TU-Gründungsservice im Jahr 2007 die Gründungsaktivitäten zugenommen haben. Mehr als ein Drittel der Befragten geben an, bei der Unternehmensgründung die Unterstützungsangebote der TU Berlin genutzt zu haben. „Für unsere Arbeit sind die Ergebnisse der Befragung sehr wichtig. Sie motivieren uns, die Angebote für Start-ups fortzuführen. Wir wollen zukünftig aber auch noch besser von den Erfahrungen der Alumni profitieren und planen neue Veranstaltungsformate“, sagt Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice.

„Patent verwertet – Gründungsumfrage 2012 der TU Berlin“, Technische Universität Berlin – Zentrum für Entrepreneurship (Hrsg.)
www.gruendung.tu-berlin.de

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Bettina Klotz / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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