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Charlottenburger Gründergeschichte(n)

Freitag, 20. Januar 2012

Seit April 2011 zogen mehr als 20 Start-ups in das Innovationszentrum "CHIC"

Der "Stille Portier" im Foyer des CHIC füllt sich nach und nach mit neuen Gründernamen
Lupe

Am westlichen Rand des Campus Charlottenburg befindet sich ein Gebäude, in dem kräftig gegründet wird: das "Charlottenburger Innovations-Centrum" - kurz "CHIC", das seit April 2011 für Firmengründerinnen und -gründer zur Verfügung steht.

"Die Nachfrage war so groß, dass die Büroflächen innerhalb kürzester Zeit vergeben waren", sagt Dr. Florian Seiff, Geschäftsführer der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM), die das "CHIC" betreibt. 23 junge Unternehmen haben sich binnen kürzester Zeit für ihren Firmensitz im ehemaligen Gerling-Haus in der Marie-Elisabeth-Lüders-Straße/Ecke Bismarckstraße entschieden. Die Hälfte davon kommt aus der TU Berlin. Florian Seiff: "Was an der TU Berlin ausgebrütet wurde, kann bei uns das Laufen lernen." Einige der TU-Start-ups laufen bereits sehr erfolgreich, wie beispielsweise die Virtenio GmbH, die Minicomputer zum Erfassen und Weiterleiten von Daten entwickelt und vertreibt. Drei der vier Gründer haben an der TU Berlin studiert. Bevor sie 2011 ins "CHIC" zogen, hatten sie ihre Büroräume in der TU-Gründungswerkstatt. "Der Betreiber des Zentrums ist auch gleichzeitig der Vermieter. Das vereinfacht die Kommunikation", sagt Mitgründer Dr. Henri Kretschmer, dem auch die Nähe zur TU Berlin wichtig ist. "Wir kooperieren mit TU-Fachgebieten, und TU-Studierende können bei uns ihre Abschlussarbeiten anfertigen. Da sind die kurzen Wege hilfreich." Ende 2011 schlossen die TU Berlin und das "CHIC" einen Kooperationsvertrag ab. "Wir möchten den Austausch fördern zwischen denjenigen Firmen, die bereits im 'CHIC' arbeiten, und denjenigen, die wir noch hier in der TU Berlin betreuen", erklärt Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice. "Der Gründungsservice bietet dort zum Beispiel diverse Veranstaltungen an und vernetzt die 'Erfahrenen' und die 'Anfänger'. Außerdem wird eine Prototypenwerkstatt eingerichtet, die gemeinsam genutzt werden kann." Der zweite Bauabschnitt wird 2013 fertig sein und Platz für rund 50 weitere Gründungsfirmen bieten. Bis dahin wird an der TU Berlin weiterhin erfolgreich gebrütet.

www.izbm.de/6.html

Bettina Klotz / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

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