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TU Berlin

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Alumni

Nachwuchs fördern aus Verbundenheit zur Uni

Freitag, 11. November 2011

Beim Deutschlandstipendium engagieren sich auch TU-Alumni

Lupe

Anfang Dezember 2011 feiert Dr. Derik Evertz seinen 50. Geburtstag mit einem großen Fest. Auf seiner Einladungskarte hat er seinen Gästen dazu einen nützlichen Tipp gegeben: Anstelle von Geschenken schlägt er vor, für ein Deutschlandstipendium zu spenden.

"Da ich eigentlich alles habe, was ich so benötige, wollte ich eher etwas Gemeinnütziges tun", sagt Evertz. "Es sollte aber auch einen persönlichen Bezug haben." Den fand er im neuen, vom Bildungsministerium eingeführten Deutschlandstipendium, auf das er zufällig stieß. Hierbei erhält der "Stipendiat" monatlich insgesamt 300 Euro über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten. Die eine Hälfte des Geldes kommt vom Bund, die andere von einem privaten Stifter. Gleich in mehrfacher Hinsicht passt für Derik Evertz der Wunsch mit dem persönlichen Bezug. Der TU-Alumnus des Wirtschaftsingenieurwesen hatte in den vergangenen Jahren immer Kontakt zur TU Berlin gehalten, kam als Referent zu verschiedenen Veranstaltungen und engagiert sich außerdem im Verwaltungsrat der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. "Das Stipendium ist eine gute Idee, ich weiß noch aus der eigenen Studienzeit, wie knapp man immer bei Kasse ist, und bei den erforderlichen Praktika wird man oft nicht gut bezahlt."

Auch TU-Alumnus Dr. Wolfgang Geiseler möchte leistungsbereite und motivierte Studierende durch die Stipendien finanziell ein wenig entlasten und ihnen damit ein zielstrebiges Studium ermöglichen. Er war von 1977 bis 2008 Leiter des Analyse-Zentrums am TU-Institut für Technische Chemie. Sein Chemiestudium absolvierte er an der RWTH Aachen. "Als Alumnus zweier Universitäten fühle ich mich beiden Unis sehr verbunden und finanziere daher je zwei Deutschlandstipendien. Als Schüler und Student habe ich selbst staatliche und private Förderung erfahren. Mit den Deutschlandstipendien, die das gleiche Ziel verfolgen, möchte ich gern etwas an unser Gemeinwesen zurückgeben und vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs, speziell in der Chemie, fördern", erklärt Geiseler seine Motivation. Auch die beiden emeritierten TU-Professoren Prof. Dr. Ulrich Steinmüller vom Fachgebiet Deutsch als Fremdsprache und Prof. Dr.-Ing. Manfred Stiebler vom Fachgebiet Antriebstechnik stehen auf der Liste der Förderer der insgesamt 43 Deutschlandstipendien, die zum Beginn des Wintersemesters 2011/12 erstmalig an der TU Berlin vergeben werden. "Deutschland investiert zu wenig in die Ausbildung der jungen Menschen. Das Stipendium ist eine Möglichkeit, sich selbst zu engagieren", stellt Steinmüller fest. "Uns fehlt bisher eine ,Kultur' des Spendens. Das muss sich ändern!" Aus Verbundenheit zu seinem Fach fördert er speziell Studierende mit dem Schwerpunkt "Deutsch als Fremdsprache".

Wie viel Geld die Gäste von Derik Evertz spenden werden, wird sich Anfang Dezember gezeigt haben. "Ich bin optimistisch. Und falls das Geld nicht ausreichen sollte, lege ich den Rest selbst dazu."

Zuständig für die Durchführung des Deutschlandstipendiums an der TU Berlin ist der Career Service. Falls Sie Studierende der TU Berlin im Rahmen eines Deutschlandstipendiums unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Bettina Satory, Leiterin des Career Service der TU Berlin, Tel.: 314-2 51 31
Prof. Dr. Bernd Mahr, Vorsitzender der Auswahlkommission, E-Mail:

www.career.tu-berlin.de/deutschlandstipendium

Bettina Klotz / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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