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TU Berlin

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Alumni

LESERBRIEF

Diskussionen über das ICC

Freitag, 17. Juni 2011

Zum Beitrag "ICC und Bierpinsel-Architektur für Berlin", den wir anlässlich des Todes von TU-Alumnus Ralf Schüler in der April-Ausgabe veröffentlicht haben, schrieb uns seine Ehefrau und Partnerin, Ursulina Schüler-Witte einen Brief, den wir in Auszügen hier wiedergeben:

Das Internationale Congress Centrum Berlin
Das Internationale Congress Centrum Berlin
Lupe

"Vielen Dank für (...) den Artikel in der TU-Zeitung zum Tode meines Mannes. Leider muss ich aber zwei Aussagen in diesem Artikel beanstanden, die so nicht bestehen bleiben können: Sie schreiben, dass (...) über den Abriss des ICC diskutiert wurde, weil es den veränderten Anforderungen an die Kongress-und Gebäudetechnik nicht mehr entsprach und weil Asbest darin verbaut wurde. Beides stimmt so nicht! (...) Es gibt - bis auf sehr wenige Stellen - nur fest gebundenen Asbest im Haus, der erst gefährlich würde, wenn man ihn beschädigt. Asbest hätte damit eigentlich kein Argument für eine Abriss-Diskussion bieten dürfen, aber es war halt stets ein sehr publikumswirksames Argument. Auch ist es nicht richtig, dass es veränderte Anforderungen an die Kongresstechnik gab, die vom Gebäude nicht erfüllt werden konnten. Im Gegenteil: Die Messe Berlin reduzierte extrem die Nutzung der vielfältigen technischen und räumlichen Möglichkeiten, die das ICC Berlin für 23 unterschiedliche Nutzungsarten (...) bot.

Zum Beispiel wurden die große Bühnenanlage und die Bühnentechnik sowie andere Anlagen des Hauses kaum noch für die hierfür vorgesehenen Veranstaltungen genutzt (...), sondern man hat sich immer mehr darauf beschränkt, fast ausschließlich nur noch medizinische Großkongresse durchzuführen. (...) Das ICC Berlin wurde in den letzten fünf Jahren hintereinander als das weltweit beste Kongresszentrum ausgezeichnet. (...) Eine solche Auszeichnung erhält wohl kaum ein Haus, das den veränderten Anforderungen an die Kongresstechnik nicht mehr entspricht! (...)"

Weitere Informationen

Mehr zum Thema gibt es am 6. Juli 2011 im Rahmen der Vortragsreihe "(Bau-) Kunst und Technik" des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik. Adrian von Buttlar und Kerstin Wittmann-Englert beschäftigen sich mit "Technik als Symbol - High Tech und das Berliner ICC als Denkmal der Moderne".
18 Uhr, Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152, Raum A 053

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