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TU Berlin

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Alumni

Vom Produkt zum Markt

Donnerstag, 20. Januar 2011

In einer Ringvorlesung geben erfahrene Alumni Einblick in die Gründerpraxis

Uwe Struck berät Unternehmen
Lupe

In einer Ringvorlesung geben erfahrene Alumni Einblick in die Gründerpraxis
So einfach es immer wieder klingt, so groß ist oft genau diese Hürde für Firmengründerinnen und -gründer: Produkt und Markt müssen zusammenpassen. Unterhält man sich mit TU-Alumnus Uwe Struck über die Gründung von Unternehmen, kommt er immer wieder auf diesen Punkt zurück. Und er weiß, wovon er spricht. Seit mehr als 20 Jahren berät er Unternehmen. Zunächst beim VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT), seit 1996 als selbstständiger Berater. Außerdem ist er mit der Berliner Gründerszene fest verwachsen. Er ist Juror und Coach beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg, Coach beim Technologie Coaching Center (TCC) und beim Kreativ Coaching Center (KCC). Auf sein Know-how greift auch die TU Berlin seit vielen Jahren zurück. Aktuell ist er in der Ringvorlesung "Entrepreneurship – von der Idee zum Markt" eingebunden die der TU-Gründungsservice gemeinsam mit der Fakultät III Prozesswissenschaften Studierenden aller Fachrichtungen anbietet. Erfahrene TU-Alumni-Gründerinnen und -Gründer geben hier in Vorträgen Einblick in die Praxis. Gleichzeitig sind die Studierenden aufgefordert, in interdisziplinären Teams Geschäftsideen zu entwickeln und diese im Rahmen einer Prüfung zum Abschluss der Vorlesung zu präsentieren.

In der Ringvorlesung "Entrepreneurship" gibt es Tipps und Feedback
Lupe

Das Spektrum der Ideen ist breit und reicht von einem "Energiesystem für ein Fahrrad" über "Befüllbare Bausteine für Flüchtlingslager" bis hin zur "Dämmelemente-Herstellung für Häuser mit Strohhäckselfüllung". Insgesamt sieben Teams stellen Anfang Februar 2011 ihre Ideen vor. Von Uwe Struck haben sie in der Ringvorlesung gelernt, wie ein vernünftiger Businessplan auszusehen hat. "Ob ein Start-up erfolgreich ist, kann niemand 100-prozentig vorhersagen, aber es gibt einige Eckpunkte, die überall gleich sind. Viele schauen sich nicht gründlich genug ,ihren‘ Markt an. Und wenn eine Firma eine Idee zu einem Renner macht, dann hat sie vorher gute Marktforschung betrieben", sagt er. Unter anderem hat er auch TU-Alumna Prof. Dr. Christiane Lang bei der Gründung der Organo Balance GmbH beraten. Auch sie war in der Vorlesung eingebunden und hat über die Gründung ihres Biotechnologieunternehmens berichtet. Noch ganz am Anfang steht Martin Holsten, Student des Wirtschaftsingenieurwesens, der gemeinsam mit Kommilitonen die Idee der befüllbaren Bausteine für Flüchtlingslager entwickelt hat. "Wir stellen uns Bausteine vor, die miteinander kombiniert ein Haus in Form eines Iglus ergeben. Wie bei einem Sandsack werden die aus Stoff bestehenden Bausteine mit Sand oder Erde befüllt. Das schafft schnelle und stabile Abhilfe in Katastrophengebieten", beschreibt er das Vorhaben. "Durch die Erfolgsgeschichten der Alumni-Gründerinnen und -Gründer, werden die Studierenden ermutigt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Die Veranstaltung ist ein erster Test, ob die Geschäftsidee Potenzial hat", sagt Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 1/2011

Die Präsentation der Geschäftsideen zum Abschluss der Ringvorlesung ist öffentlich.

Termin: 7. Februar 2011, 16.15 Uhr, Raum C 264

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