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Donnerstag, 16. Juli 2009

TU-Alumni machen ihre Lust auf internationale Arbeit zum Beruf

Kamele sind in der Wüste das Fortbewegungsmittel der Wahl – auch für Europäer
Lupe

Schaut man in die Lebensläufe von Dr. Dörte Ziegler und Franz von Weizsäcker, fällt der Blick immer wieder auf diverse Auslandsaufenthalte. Bei Dörte Ziegler sind dies Praktika in Frankreich und Spanien, Studienaufenthalte in England und Amerika, berufliche Tätigkeiten in Bangkok und Dienstreisen nach Algerien, Ägypten, Marokko, Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan oder Indonesien. Franz von Weizsäcker studierte teils in Chile, absolvierte Praktika in den USA, Indien und Brasilien, arbeitete in Afghanistan und in Saudi-Arabien. Beide haben ihre Lust auf internationale Arbeit zum Beruf gemacht und sich dafür einen Arbeitgeber gesucht, der diesem Wunsch entgegenkommt: die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Dörte Ziegler (38) arbeitet dort als Fachplanerin im Kompetenzfeld Wasser, und Franz von Weizsäcker (30) ist als Projektmanager für öffentliche Verwaltung, IT und E-Government in den Golfstaaten tätig. Studiert hat er Informatik an der TU Berlin und kam 2006 zur GTZ. Bevor er dort einstieg, arbeitete er für eine Consulting-Firma in Köln. “Doch mir war der Horizont nicht weit genug und mir war klar, dass ich irgendwie wieder ins Ausland wollte“, sagt von Weizsäcker und bewarb sich bei der GTZ. "Was mich hier besonders gereizt hat, war neben den internationalen Einsätzen auch die Tatsache, dass meine fachlichen Qualifikationen gefragt sind." Das kann auch Dörte Ziegler bestätigen, die Technischen Umweltschutz an der TU Berlin studierte und im Fachgebiet Wasserreinhaltung promovierte. Nachdem sie eineinhalb Jahre für die UN in Bangkok arbeitete, zog es sie zurück nach Deutschland. "Zum einen wollte ich mich beruflich verändern, außerdem lebte mein Freund in Deutschland." Während Franz von Weizsäcker gleich mit einem zweijährigen Auslandseinsatz im GTZ-Büro in Saudi-Arabien startete, begann Dörte Ziegler in der GTZ-Zentrale in Eschborn. Von hier aus konzipiert, berät und evaluiert sie diverse Wasserprogramme, die die GTZ weltweit aufsetzt. Auch Franz von Weizsäcker ist Anfang des Jahres in die GTZ-Zentrale nach Eschborn zurückgekehrt. “Ich denke, dass ich für die nächsten zwei bis drei Jahre hierbleiben werde, bevor ich wieder ins Ausland gehe. Man benötigt schon jeweils eine längere Zeit vor Ort, um sich einzuleben“, sagt von Weizsäcker. "Je häufiger man an neue Orte kommt, desto leichter fällt einem die Eingewöhnung, selbst wenn man die Dinge nicht wie in Deutschland auf dem Silbertablett serviert bekommt. Auch Freundschaften sind anders, wenn die Freunde über viele Länder verteilt sind - man sieht sich seltener, aber dafür intensiver." Auch Dörte Ziegler würde gerne wieder ins Ausland gehen. "Allerdings lässt sich dies schwer mit der beruflichen Karriere meines Mannes verbinden, er müsste hier einen guten Job aufgeben." Somit ist für die Mutter einer zweijährigen Tochter auch die Frage nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiger Aspekt. "Die GTZ ist hier sehr flexibel und bietet alle möglichen familienfreundlichen Modelle an", sagt Dörte Ziegler. Ob und wann es wieder rausgeht, ist also offen. Ebenso wie ihr Kollege von Weizsäcker scheut sie Veränderungen nicht; und Möglichkeiten dazu bekommen sie bei der GTZ ausreichend geboten.

bk / Quelle: "TU intern", 7/2009

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