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Auf Augenhöhe mit Kunden verhandeln

Mittwoch, 17. Juni 2009

TU-Alumnus Kai Lorenz sorgt für Sicherheit im Tunnel und auf Brücken

Auch die Rügenbrücke hat Kai Lorenz technisch ausgestattet
Auch die Rügenbrücke hat Kai Lorenz technisch ausgestattet
Lupe

Dass viel Technik in einem Tunnel steckt, ahnt man zwar schon als Autofahrer, wie viel es tatsächlich ist, weiß TU-Alumnus Kai Lorenz. Fahrstreifensignalisierung, Sperrschranken, Wechselwegweisung, Knotenbeeinflussung, Anbindung von Ladehöfen, Anbindung des DB-Parkhauses Berlin Hauptbahnhof, Unterzentrale: Dies ist nur eine stichwortartige Zusammenfassung dessen, wofür Kai Lorenz im 2,7 km langen Tiergartentunnel gesorgt hat. Er ist Gründer und Geschäftsführer der "VIA Beratende Ingenieure" und stattet Tunnel, Brücken, Bundesstraßen und Autobahnen mit Verkehrstechnik aus. "Wir planen, wie viel Technik an welchen Stellen notwendig ist, suchen die passenden Hersteller und übernehmen das gesamte Projektmanagement", sagt Kai Lorenz. Begonnen hat das Büro 1995 mit Erschließungen von Gewerbegebieten. "Von Tunneln und Autobahnen war hier zunächst gar keine Rede. Unser erster Tunnel war der Britzer. Als Neulinge haben wir uns an der Ausschreibung beteiligt und den Zuschlag bekommen." Ein besseres Referenzprojekt für weitere Aufträge kann man sich als Geschäftsführer eines Ingenieurbüros für Infrastruktur und Verkehr kaum vorstellen. Und so gesellten sich in den folgenden Jahren noch weitere Tunnel hinzu. Für den Autobahntunnel Flughafen Tegel übernahm das Büro, das elf Mitarbeiter hat, die Erneuerung der betriebs- und verkehrstechnischen Ausrüstung, ebenso für die neuen Autobahntunnel auf der A113. "Seit 2007 arbeitet VIA außerdem als Sicherheitsbeauftragter für verschiedene Tunnel und wir haben zurzeit einen großen Auftrag für einen Tunnel in Haifa." Aber auch auf Brücken ist VIA aktiv und hat beispielsweise die neue Rügenbrücke technisch ausgestattet. "Kein Projekt ist so wie das andere, und einige Aufträge bringen einen an die eigene Leistungsgrenze", sagt Kai Lorenz, der Bauingenieurwesen studiert hat. Dennoch stand von Beginn an der Weg in die berufliche Selbstständigkeit fest. "Ich kann auf Augenhöhe mit den Kunden verhandeln, und auch wenn man vieles für den Kunden tun muss, kann man ruhig mal Nein sagen."

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 6/2009

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