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TU Berlin

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Alumni

Begeisterung kann ansteckend sein

Dienstag, 07. April 2009

TU-Alumna startete ein Begegnungsprojekt für Jung und Alt

Doris Friese
Doris Friese
Lupe [1]

Vor zwölf Jahren hatte sie ihren letzten Arbeitstag im Prüfungsamt der TU Berlin und nur ungern ging Doris Friese damals in den Ruhestand. “Ich denke so gern an meine Zeit an der TU Berlin zurück“, sagt sie. "Mir hat die Arbeit hier immer Spaß gemacht." Bevor sie 1974 an die TU Berlin kam, arbeitete die gelernte Herrenmaßschneiderin in der Konfektion. Als es der Bekleidungsindustrie jedoch zu Beginn der Siebzigerjahre immer schlechter ging, musste sie sich nach einem anderen Job umschauen. "Eine Freundin gab mir den Tipp, es doch mal an der TU Berlin zu versuchen, da dort Bürokräfte gesucht würden." Und obwohl sie von Büroarbeit nur wenig wusste, begann sie 1974 als Bürohilfe. "Ich habe mich immer für die Arbeit interessiert und mir vieles aus Interesse angeeignet."

Mit Erfolg - im Laufe ihrer Dienstzeit arbeitete sie sich somit immer weiter nach oben und war für Professoren und Studierende wichtige Ansprechpartnerin in allen Fragen der Prüfungsangelegenheiten. "Ich hatte viel Kontakt mit den Studierenden und habe dabei so viele nette junge Leute kennengelernt, die einfach dankbar waren, wenn man ein offenes Ohr für ihre Probleme hatte", sagt Doris Friese, die auch nach ihren aktiven Dienstjahren regelmäßig der TU Berlin einen Besuch abstattet. Darüber hinaus hat sie den Kontakt zu jungen Menschen auch als Rentnerin gesucht und zögerte daher nicht lange, als die Seniorenbegegnungsstätte "Treffpunkt Sonnenblume" gemeinsam mit dem Verein Hand in Hand Partnerschaft e.V. ein Projekt startete, bei dem sich Jung und Alt näherkommen sollten. Senioren haben dabei gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Heinrich von Stephan-Oberschule einen Kalender für das Jahr 2009 gestaltet, in dem sowohl die Senioren als auch die Schüler Geschichten aus ihrem Leben aufgeschrieben haben. Doris Friese kam bei diesem Projekt mit einer jungen deutsch-türkischen Schülerin in Kontakt. "Sie wusste noch gar nicht, was sie nach ihrem Schulabschluss machen sollte. Nachdem ich ihr von meinem Berufsweg erzählt hatte, fragte sie nach Praktikumsmöglichkeiten an der TU Berlin." Und Doris Frieses Begeisterung für die eigene Arbeit steckte an. Sie machte auch der viel Jüngeren den Job in der Uni schmackhaft, zunächst in Form eines sechswöchigen Praktikums im TU-Prüfungsamt. Das machte der Schülerin so viel Spaß, dass sie sich nun bei der TU Berlin um einen Ausbildungsplatz bewirbt.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 4/2009

"TU intern" April 2009

  • Online-Inhaltsverzeichnis [2]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - April 2009 [3]
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