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Theorie trifft Praxis

Freitag, 15. Februar 2008

Im Rahmen des "Prepare"-Programms erstellten Studierende einen Leitfaden für die Analyse von Wirtschaftsplänen

Rasante Fahrt auf der Berliner Schlossbrücke
Rasante Fahrt auf der Berliner Schlossbrücke: Das Controlling für Großbetriebe wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erfordert viel betriebswirtschaftliches Wissen
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Die Angebotspalette des TU-Career-Service ist groß und reicht von Beratungen zum Berufseinstieg über Vermittlungen von Praktikumsplätzen im In- und Ausland, einer Jobbörse bis hin zu Bewerbungs- und Assessmentcenter-Workshops und Gründungsberatungen. Und dann gibt es noch das Herzstück: "Prepare".

Dahinter verbirgt sich eine modulare, berufsvorbereitende Lehrveranstaltung, bei der es um die Vermittlung von Sozial-, IT- und Management-Kompetenzen geht. Die neu erworbenen Fähigkeiten können anschließend in einem sechswöchigen Praxisprojekt bei einem kooperierenden Unternehmen angewendet werden. Ab und zu können dabei die TU-Studierenden auch auf TU-Alumni treffen, die entweder seitens des Unternehmens das Projekt betreuen oder in den Seminaren auf das Praxisprojekt vorbereiten. So ging es auch der sechsköpfigen Gruppe mit Studierenden aus verschiedensten Fachdisziplinen, die im November und Dezember 2007 die Aufgabe hatte, bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein Controlling-Projekt zu bearbeiten. Hierbei trafen sie auf Dr. Alexander Kalz, der an der TU Berlin Betriebswirtschaftslehre studiert hatte und im Jahr 2005 ebenfalls an der TU Berlin seine Promotion im Bereich Unternehmensrechnung und Controlling abschloss. Heute arbeitet er als Vorstandsreferent bei der BVG. Bis Ende vergangenen Jahres war er noch im Bereich "Unternehmensstrategie und -entwicklung" tätig. Er stellte den Studierenden die Aufgabe, einen Leitfaden zur Plausibilisierung der von den Unternehmensbereichen jährlich abzugebenden Wirtschaftsplandaten zu erstellen, der es den Mitarbeitern des Controllings ermöglicht, die Plandaten aus den einzelnen Unternehmensbereichen optimal zu erfassen und zu bearbeiten. "Für Nicht-BWLer keine ganz leichte Aufgabe", wie Dr. Alexander Kalz eingesteht. Aber durch das vorherige einwöchige Seminar im Rahmen der "Prepare"-Summerschool zum Thema Unternehmenscontrolling, das die Studierenden an der TU Berlin bei Dr. Ulrich Friedrich, ebenfalls TU-Alumnus, belegt hatten, waren sie auf die Aufgabe bestens vorbereitet. "Die Studierenden stellten sehr detaillierte Fragen und zeigten außerordentliches Engagement bei dieser Sache", erinnert sich Dr. Alexander Kalz. Nach einer schriftlichen Ausarbeitung gab es eine einstündige Präsentation, bei der die Studierenden dem auftraggebenden Unternehmen ihre Ideen und Konzepte vorstellten. Diese Präsentation ist dann auch gleichzeitig mündliche Prüfung und damit wichtige Grundlage bei der Gesamtbenotung der Lehrveranstaltung.

"Natürlich können wir nicht das gesamte Konzept übernehmen, dazu fehlt es den Teilnehmern auch an Branchenwissen, aber einzelne Ideen können wir durchaus aufnehmen", sagt Dr. Alexander Kalz, der besonders von dem Engagement der Studierenden angetan war. "Die Teilnahme bei "Prepare" ist freiwillig. Und wenn Studierende etwas freiwillig machen, dann machen sie es auch richtig", so Alexander Kalz, der auch zukünftig Themen für "Prepare" einbringen will. Denn nicht nur Studierende schauen durch die Arbeit in der Praxis über den Tellerrand, auch den Unternehmen eröffnen sich Einblicke in die Welt der Studierenden, die irgendwann vielleicht zu Mitarbeitern werden. Die nächsten "Prepare"-Durchgänge starten am 25. 2. und am 15. 9. 2008.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 2-3/2008

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