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TU Berlin

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Alumni

Pate des ersten deutschen Gründerzentrums

Montag, 15. Dezember 2008

TU Berlin gehörte vor 25 Jahren zu den Initiatoren des BIG

Lupe

Am 30. November 1983 wurde das Berliner Innovations- und Gründerzentrum (BIG) eröffnet. Es war damals das erste seiner Art bundesweit: Von Absolventinnen und Absolventen der TU Berlin initiierte Gründerfirmen, gestützt auf die technologische Entwicklung in der Universität, erhielten in der stillgelegten AEG-Fabrik im Wedding Arbeitsräume und Unterstützung. In diesem Rahmen junge Existenzgründerinnen und Existenzgründer anzusiedeln und somit eine Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft herzustellen, war damals ein neuer Weg. Hier wurden anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft unternehmerisch umgesetzt. Der damalige Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Jürgen Starnick, stellte den noch jungen Technologietransfer unter den Leitgedanken "Die Universität als Partner der Wirtschaft". Die Aktivitäten zur Förderung der Unternehmensgründungen standen unter dem Motto „Aus Forschern werden Unternehmer“. Mit der Unterstützung des damaligen Wirtschaftssenators Elmar Pieroth begann mit dem BIG als Initialzündung eine neue Gründerzeit für Berlin und Deutschland.

In den 1980er-Jahren war Berlin eine Inselstadt mit einer ausgeprägten wissenschaftlichen Infrastruktur, starken Universitäten und wichtigen Forschungseinrichtungen. Die wirtschaftliche Struktur dagegen war schwach, was zur Folge hatte, dass immer mehr hoch qualifizierte Arbeitskräfte die Mauerstadt verließen. Mit der Gründung des BIG wurde die TU Berlin zum Initiator eines neuen wirtschaftlichen Aufbruchs für die Region.

Beim Start des BIG in der Ackerstraße waren 14 Firmen dabei, die zum größten Teil von Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen der TU Berlin gegründet wurden. Zwei Jahre später erweiterte sich das BIG, und es entstand der Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) an der Gustav-Meyer-Allee. Seit 1986 werden BIG und TIB von der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM), die auf Initiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft als Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderung Berlin gegründet wurde, betrieben. Derzeit sind es 47 Existenzgründer, die nicht nur bei der Gründung ihres Unternehmens, sondern auch bei dessen Führung, beim Networking oder bei der Einwerbung von Fördermitteln unterstützt werden. In den 25 Jahren des Bestehens des Berliner Innovations- und Gründerzentrums wurden insgesamt 339 Firmen betreut. Immerhin 82 davon waren Ausgründungen von Absolventinnen und Absolventen der TU Berlin. Dabei gibt es eine enge Kooperation mit dem TU-Gründungsservice.

Gründungen aus der Universität heraus zu fördern und gezielt neue Arbeitsplätze zu schaffen ist ein wichtiges Anliegen der TU Berlin geblieben. Zum Beispiel werden in der universitätseigenen Gründungswerkstatt Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Unbezahlbar beim Start ins Unternehmertum sind die praktischen Tipps von erfolgreichen Gründern. Hier werden die Kontakte des nationalen Alumniprogramms der TU Berlin zu den Gründern unter den Absolventinnen und Absolventen genutzt. Erfolgreich werden sie in die Gründungsfördermaßnahmen einbezogen und fungieren als Vorbilder, Mutmacher und Wegbereiter für gründungsinteressierte Alumni sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Berlin – ein Angebot, das es zur Gründung des Berliner Innovations- und Gründerzentrums noch nicht gab.

Vanessa Bohórquez-Klinger / Quelle: "TU intern", 12/2008

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