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TU Berlin

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Alumni

Mehr Licht - für den Ernst-Reuter-Platz

Montag, 19. Mai 2008

TU-Alumnus Thorsten Kußmack erstellt Beleuchtungskonzepte

Atmosphärisches für einen Club
Erfolg mit Lichtdesign für Innen und Außen - zum Beispiel Atmosphärisches für einen Club
Lupe

Nachdem er mehr als 40 Bewerbungen erfolglos verschickt und auf die meisten noch nicht einmal Absagen erhalten hatte, entschied sich Thorsten Kußmack für den Sprung in die Selbstständigkeit. Das war im vergangenen Jahr, nachdem er sein Architekturstudium an der TU Berlin abgeschlossen hatte.

"Ursprünglich hatte ich vor, zunächst einige Jahre in einem Büro als angestellter Architekt zu arbeiten, bevor ich mich selbstständig mache, aber der Arbeitsmarkt ließ das nicht zu", begründet Thorsten Kußmack seine Entscheidung. Der erste Start in die berufliche Selbstständigkeit entpuppte sich jedoch als Fehlstart. "Ich stieg als Kompagnon in ein Büro ein, in dem ich schon während des Studiums gearbeitet habe. Gemeinsam haben wir ein großes, schickes Büro gemietet, allerdings fehlten einfach die Aufträge, so- dass uns die laufenden Kosten schnell über den Kopf wuchsen", schildert Kußmack seine ersten Monate als Unternehmer. Gerade noch rechtzeitig zog er die Bremse und stieg aus dieser Partnerschaft aus. Da er sich schon während des Studiums viel mit dem Thema Beleuchtung beschäftigt hatte und als Projektmanager beim "Festival of Lights" in Berlin arbeitete, besann er sich auf seine Stärken und gründete die Firma "Lichtektur". An seine Aufträge kommt er häufig über Kontakte, die er bereits während des Studiums geknüpft hatte. "Vieles läuft über Empfehlungen und Beziehungen", beschreibt der Architekt die Auftragslage. Sowohl für Bars und Clubs aber auch für private Kunden und für öffentliche Auftraggeber hat er bereits gearbeitet. Auch das Rathaus Charlottenburg steht auf der Kundenliste. Hier soll er die dunklen Flure im neuen Licht erstrahlen lassen. Zurzeit hält er sich häufiger ganz in der Nähe der TU Berlin auf, denn er beschäftigt sich mit dem Ernst-Reuter-Platz, der eine neue Beleuchtung erhalten soll. "Diese ist momentan eher einfallslos und die Strahler sind ständig verschmutzt", beurteilt Kußmack die Situation. Das Konzept soll die Asymmetrie des Platzes aufnehmen und er wird Strahler auswählen, die effektiver leuchten und trotzdem nicht den Autoverkehr blenden. Wer in den nächsten Wochen abends um den Platz fährt, sollte sich also nicht wundern, wenn hier das Licht an- und ausgeht - dann probiert Thorsten Kußmack gerade die optimale Beleuchtung.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 5/2008

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