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Bauherrenpreis für TU-Alumni

Freitag, 15. Februar 2008

Stadthaus für sechsköpfige Familie wird prämiert

Stadthaus fürs Leben
Stadthaus fürs Leben: Jede Wohnung soll sich den wandelnden Bedürfnissen der Bewohner anpassen
Lupe

Für ein Haus im Grünen, den Traum vieler Familien, werden oft lange Anfahrtszeiten zum Stadtzentrum in Kauf genommen. Als Familienhaus der Zukunft etabliert sich immer mehr das die Flächen und Grundrisse sparsam nutzende Stadthaus im städtischen Kontext. Für das Raumkonzept eines Stadthauses für eine sechsköpfige Familie in Berlin-Weißensee erhielt das Berliner Architekturbüro hildebrandt.lay.klippert.architektur im Januar 2008 den Deutschen Bauherrenpreis 2007/2008 in der Kategorie Neubau. Die fünf halbgeschossig versetzten Ebenen schaffen vielfältige Raumerlebnisse und Durchblicke im Inneren. Großzügige Gemeinschaftsflächen und -volumen sind mit kleinen Einzelräumen für jedes Familienmitglied kombiniert. Ändern sich die Wohnbedürfnisse, können aus kleineren Einheiten große Wohnräume entstehen. "Das ist unsere Prämisse: Jede einzelne Wohnung sollte sich den wandelnden Bedürfnissen der Bewohner, die nach Lebensphase, Alter und Lebenssituation variieren, anpassen. ‚Wohnen in allen Lebensphasen‘ ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit, den wir besonders im mehrgeschossigen Wohnungsbau weiterentwickeln wollen", erklärt Angelika Lay-Hildebrandt, TU-Alumna und Partnerin von hildebrandt.lay.klippert.architektur. "Dabei werden demografische Entwicklungen, neue Arbeitsformen (‚home-office‘) und vielfältige Lebensentwürfe berücksichtigt." Gemeinsam mit dem ehemaligen Kommilitonen Joachim Hildebrandt gründete sie Mitte der 90er-Jahre das Büro Hildebrandt Lay Architekten, das seit 2005 in erweiterter Partnerschaft mit Jochen Kippert, ebenfalls TU-Alumnus, besteht. Sechs Jahre lang war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Architektur Umwelt Gesellschaft der TU Berlin und anschließend Teilnehmerin am hochschulübergreifenden ProFiL-Mentoring-Programm.

"Wir freuen uns sehr über den  Bauherrenpreis, denn er gilt als wichtige Auszeichnung im Wohnungsbau", so Angelika Lay-Hildebrandt. Seit 1986 werden jährlich zehn beispielhafte Wohnbauten unter dem Leitbild "Hohe Qualität - Tragbare Kosten" mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Arbeitsgruppe Kooperation des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten BDA und des Deutschen Städtetages (DST).

mn/vbk / Quelle: "TU intern", 2-3/2008

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