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TU Berlin

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Märkte in China und Osteuropa

Montag, 18. Juni 2007

Logistiker Florian Schupp kauft für Siemens ein

privat. Einkäufer Florian Schupp inspiziert technische Anlagen
Lupe

Es könnte sein, dass Einzelteile der Antriebstechnik für Ihr Auto von Dr. Florian Schupp eingekauft wurden, sofern diese von Siemens stammen. Er ist Leiter der Abteilung Purchasing im Bereich Motorsteuerungs- und Getriebeelektronik bei Siemens. Die Kompetenzen, die hier von ihm abverlangt werden, fordern einen Logistiker auf ganzer Ebene. "Wenn klar ist, dass wir einen Auftrag nach draußen geben, schauen wir uns weltweit nach den geeigneten Partnern um", sagt Florian Schupp. "Als Einkäufer muss man sich dabei natürlich häufig direkt in die Märkte begeben", erklärt er. Der Markt in China gehört zu denjenigen, auf denen er sich ständig umschaut, zunehmend betätigt er sich auch in Osteuropa, da die Lohnkosten in China zum Teil schon zu hoch sind. Besonders im Bereich Mechanik befinde sich Osteuropa in der Etablierungsphase, sagt der Einkaufsexperte. "Eine gute Qualität des Produktes ist das oberste Gebot", sagt Schupp. "In Japan bekomme ich ‚null Fehler', in China oder gar in Osteuropa sieht das noch anders aus." Dazu kommen bestimmte logistische Prozesse, bei denen sich der osteuropäische Markt als problematisch erweist. "In Moldawien zum Beispiel gibt es keine geeigneten Lieferanten, das bedeutet, dass wir uns immer auch nach Industrieclustern umschauen müssen, um eine bestimmte Nachfrage abzudecken", erklärt er. Dr. Florian Schupp arbeitet seit 1999 bei Siemens, zwischen 2000 und 2003 promovierte er im Bereich Logistik bei Prof. Dr.-Ing. Helmut Baumgarten an der TU Berlin. "Hier konnte ich sehr praxisnah promovieren. Das war für mich besonders wichtig, da ich parallel zur Promotion im Arbeitsprozess steckte." Zum TU-Fachgebiet Logistik hat er noch immer Kontakt und wird zu Vorträgen und Vorlesungen eingeladen. "Die Logistik der TU Berlin pflegt gute Kontakte zur Industrie, das war der Grund, weshalb ich damals zur Promotion hierherkam, und deshalb pflege ich auch heute noch gute Beziehungen zur TU Berlin."

bk / Quelle: "TU intern", 6/2007

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