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TU Berlin

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Die Ausstellung zum Jubiläum

125 Jahre Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin. Spannung zwischen Tradition und Nachkriegsmoderne

Am 13. November 2009 wird vom Präsidenten der TU, Prof. Dr. Kurt Kutzler, feierlich im Lichthof die Ausstellung "125 Jahre Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin. Spannung zwischen Tradition und Nachkriegsmoderne" eröffnet. Sie findet zu einem Zeitpunkt statt, da – dank des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung – 2010 ein Jahrzehnt umfassender Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten im und am Hauptgebäude beendet werden kann. Diese Arbeiten bedeuten zugleich die eingreifendste Veränderung am Universitätsgebäude seit Abschluss von Wiederaufbau (1953) und Neubau (1968).

Das Ausstellungsdesign, entwickelt von Burkhard Lüdtke, Leiter der TU-Modellbauabteilung, und seiner Mitarbeiterin Annette Maria Müller spiegelt die derzeitige Bausituation und gibt der Schau die Aura einer "Werkstattsituation". Die Präsentation, initiierte durch den TU-Abteilungsleiter für Bau- und Dienstemanagement Hans-Joachim Rieseberg beabsichtigt, einen Überblick über die Baugeschichte des TU-Hauptgebäudes zu vermitteln. Sie zeigt die "Schichten der Geschichte". Im Fokus befindet sich aber dezidiert die Zeit zwischen 1946 bis 2010. Die Schau umfasst drei wichtige Phasen: den Wiederaufbau nach 1946, den Neubau der Nordfassade in den sechziger Jahren und die jüngsten Modernisierungen.

Mehrere Modelle, angefertigt von Architekturstudierenden, zeigen sehr anschaulich Teilansichten des Universitätsgebäudes in Gegenwart und Zukunft. Diese Modelle sind den fünf Stationen der Ausstellung zugeordnet. Dort werden in Bild und Text die historischen Metamorphosen der einzelnen Gebäudeteile des Hauses – die Eingangshalle, der Lichthof, der Altbau, der Neubau und das Audimax – präsentiert. An diesen Stationen befinden sind Monitore, wo die Besucher – audio-visuell, in kurzen Spotts – aktuelle und historische Ereignisse anschauen können. Außerdem ist im Rahmen der Ausstellung, eine neue 30-minütige Dokumentation zu Geschichte und Gegenwart des TU-Gebäudes, produziert vom Filmteam um Gunther Gude, zu sehen.

Der Schauteil zeigt mehr als 150 historische und aktuelle Fotos, diverse Dokumente, Zeichnungen und Baupläne, die von Annette Maria Müller zusammengestellt wurden. Sie veranschaulichen die baulichen Veränderungen und ermöglichen einen Vergleich zwischen den einzelnen historischen Phasen. Besonders informativ ist der Blick auf die Umgestaltung des Foyers. Hier wird klar, dass der viel kritisierte scharfe Gegensatz zwischen dem traditionellen Altbau und dem Neubau als Ergebnis der Nachkriegsmoderne, der den Blick auf das Gesamtgebäude bisher dominierte, durch die geplante Herstellung von Kommunikationen zwischen beiden wesentlich verändert und damit gemildert wird.

Die Ausstellung widmet sich zugleich wichtigen historischen Ereignissen, für die das Hauptgebäude Hülle oder Kulisse bildete. Das Spektrum reicht von den Festen in wilhelminischer Zeit, in der mit patriotischem Pomp die Technische Hochschule eingeweiht und ihr 1899 das Promotionsrecht verliehen wurde, über die Inszenierung faschistischer Machtentfaltung in Gestalt der Militärparaden auf der Ost-West-Achse bis hin zum Wiederaufbau nach 1945, an dem auch die TU-Studierenden eine Anteil hatten, und den Jahren der Studentenbewegung, 1967 und folgende, in denen die TU Berlin ein organisatorisches und räumliches Zentrum war.

In einem Begleitkatalog (ISBN: 978-3-7983-2183-0) zur Ausstellung kann der interessierte Besucher im Textteil unter anderem die Intentionen, Ziele und Probleme der jüngsten baulichen Modernisierung, dargelegt vom Leiter der TU- Bauabteilung Hans-Joachim Rieseberg nachlesen. Zugleich findet er dort die wichtigsten Bilder der Ausstellung.

Zeitgleich findet in den Arkaden des Lichthofes eine Ausstellung von Bildern aus der Berliner Malerschule der "Neuen Prächtigkeit" statt.

Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135 – Hauptgebäude – Lichthof
10623 Berlin (Nähe U-Bahnhof "Ernst-Reuter-Platz")
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 13.11.2009, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten:
bis 17.01.2010, täglich 10.00 bis 20.00 Uhr

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