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TU Berlin

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GENDER GOES SCIENCE II – Beiträge zu einer kritischen Ontologie der Gegenwart

Mittwoch, 04. Mai 2016

Medieninformation Nr. 67/2016

Die Ringvorlesung startet am 12. Mai 2016

Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin setzt im Sommersemester 2016 die im vergangenen Wintersemester begonnene Ringvorlesung Gender Goes Science fort. Im zweiten Teil der Vorlesungsreihe stehen wissenschaftliche und technologische Transformationen im Zentrum, die wesentlich das Selbstverständnis der Menschen ebenso wie das soziale Zusammenleben berühren. Die Ringvorlesung ist öffentlich, eine Anmeldung nicht notwendig.

Zeit:
donnerstags, 18 bis 20 Uhr
Ort:
TU Berlin, Marchstraße 23, 10585 Berlin, Raum MAR 2.013

Das vollständige Programm können Sie hier einsehen:
www.zifg.tu-berlin.de/menue/news_und_veranstaltungen 


Auftaktvortrag am 12. Mai 2016
AIDS Unseen. Die Geschichte der Normalisierung einer Epidemie im Spiegel des AIDS-Atlas
Dr. Lukas Engelmann, Institut und Museum für Medizingeschichte der Universität Zürich

Der Vortrag folgt der AIDS-Geschichte in medizinischen AIDS-Atlanten und fördert so eine medizinische Bild-Geschichte von AIDS zutage. Zwischen Fotografien des erkrankten Körpers, epidemiologischen Raumbildern und Virus-Portraits wird über die Zeit ein Bild von Krankheit hervorgebracht, das der Normalisierung von AIDS zuarbeitet, indem AIDS als Krankheitsbild von Metaphern, Identitäten und Stereotypen vielfältig distanziert werden soll. Mit ihrem Bezug zu historischen Vorbildern aus der Medizingeschichte gehen die beschriebenen Bildstrategien eine aufschlussreiche Beziehung zur visuellen Kultur von AIDS ein. Die Produktion einer möglichst eindeutigen Krankheitseinheit erscheint so als beständige Bewegung der Abgrenzung von populären Bildern und Vorstellungen, die in ihrem Anspruch der Reinigung des Krankheitsbildes jedoch beständig scheitern muss. Die Kontingenz des Bildhaften spiegelt damit die historische Kontingenz, die der Normalisierungsgeschichte von AIDS zugrunde liegt.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Hildegard Hantel
TU Berlin
Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung
Tel.: 030/314-26974

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