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TU Berlin

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Geschlecht, Erinnerung und Genozid

Donnerstag, 28. Mai 2015

Medieninformation Nr. 105/2015

100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern / Konferenz vom 4. bis 6. Juni 2015 an der TU Berlin

Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin lädt zur Internationalen Konferenz „Gender, Memory and Genocide: Marking 100 Years Since the Armenian Genocide“ ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Der Völkermord an den Armeniern und seine individuellen wie kollektiven Folgen können ohne die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht nicht verstanden werden : Genozidale Gewalt hat unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen, auf Geschlechterverhältnisse und Geschlechterhierarchien, die nicht isoliert, sondern immer in Relation zueinander betrachtet werden müssen. Und auch die Erinnerung an die erlittene Gewalt – oder das Schweigen darüber – ist geschlechterspezifisch strukturiert. Während sich geschlechterhistorische Fragestellungen in der Forschung zum Holocaust seit einigen Jahren zu etablieren beginnen, gilt dies für andere Genozide in weitaus geringerem Maße. Auf dieser Konferenz möchten daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Holocaustforschung mit Expertinnen und Experten der Forschungsfelder Gender und Genozid zusammenkommen. 2015 markiert den hundertsten Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, so dass sich ein besonderes Augenmerk auf dieses Ereignis und die Formen seiner erinnerungskulturellen Bearbeitung richtet.

Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen:
Zeit:
4. Juni, 17 Uhr bis 6. Juni 2015, 17 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 3005

Eine Anmeldung ist erforderlich:

Detaillierte Programminformationen erhalten Sie unter:
www.tu-berlin.de/fakultaet_i/zentrum_fuer_antisemitismusforschung

Veranstalter der Tagung sind das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin in Kooperation mit The International Consortium for Research on Antisemitism and Racism (ICRAR); Pears Institute for the Study of Antisemitism, London; Sabancı University, Gender and Women’s Studies Forum, Istanbul; Central European University, Department of Gender Studies, Budapest.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Dr. Dilek Güven
Tel.: 030/314-25467

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