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TU Berlin

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Neue Frauenbeauftragte an der TU Berlin

Montag, 05. Mai 2014

Medieninformation Nr. 84/2014

Dr. Petra Brzank nahm am 22. April ihre Arbeit als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin auf

Am 22. April 2014 nahm Dr. Petra Brzank ihre Arbeit als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin auf. Sie folgt Dr. Andrea Blumtritt, die aufgrund eines beruflichen Wechsels in die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen im September 2013 ihr Amt als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin niederlegte.

Dr. Petra Brzank wurde in der öffentlichen Sitzung des Beirates der hauptberuflichen Frauenbeauftragten der TU Berlin am 13. Februar 2014 einstimmig gewählt. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.

Nach einer Ausbildung zur Bauzeichnerin studierte Petra Brzank Soziologie an der FU Berlin (Diplom in 1989) sowie Public Health an der TU Berlin (Master in 2003). Im Jahr 2012 promovierte sie an der TU Berlin im Fach Gesundheitswissenschaften/Public Health.

Lupe

Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin sowie am Institut für Gesundheitswissenschaften der TU Berlin, war Petra Brzank zuletzt als Wissenschaftlerin an der Hochschule Fulda sowie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine (UK) tätig. Darüber hinaus arbeitete sie als selbstständige Gesundheitswissenschaftlerin und Lehrende in verschiedenen Gesundheitsstudiengängen an unterschiedlichen Hochschulen.
Der Fokus ihrer Arbeit lag dabei immer im Abbau der Benachteiligung von Frauen, der Förderung von Chancengleichheit sowie der Gendersensibilität. In ihren Forschungen ging es speziell um geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen.

„Bei meinem Start als Zentrale Frauenbeauftragte an der TU Berlin werde ich eine Universität vorfinden, der derzeit von außenstehenden Gremien in Sachen Gleichstellungspolitik eine Spitzenposition zugeteilt wird. Dieser Erfolg ist auf die gemeinsame Anstrengung engagierter Personen an der TU Berlin zurückzuführen“, sagt Dr. Petra Brzank. „Eine Bestandsaufnahme wird zeigen, welche der derzeitigen gleichstellungspolitischen Maßnahmen erfolgreich und wo Anpassungen nötig sind. Weil universitäre Gleichstellungspolitik im gesellschaftlichen Kontext steht, muss sie den heutigen Familienaufgaben von Frauen und Männern Rechnung tragen. Beschäftigungsverhältnisse müssen derart gestaltet werden, dass die erfolgreich rekrutierten Frauen ihre beruflichen Positionen an der TU Berlin langfristig ausfüllen können. Als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin will ich hierzu einen Beitrag leisten und das neu gewählte Präsidium in seinen Aufgaben und gesetzten Zielen unterstützen“, betont Dr. Petra Brzank.

Zu den Erfolgen der TU Berlin

Die TU Berlin hat unter allen deutschen Hochschulen die beste Gleichstellung. Mit 13 von 14 möglichen Punkten führt sie das im April 2013 erschienene „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2013“ des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of Excellence and Science CEWS) an. In der mittlerweile sechsten Ausgabe des alle zwei Jahre aktualisierten Rankings der deutschen Hoch- und Fachhochschulen erreicht die TU Berlin als einzige Universität bei sechs von sieben Indikatoren jeweils die Spitzengruppe.
Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die TU Berlin im Jahr 2013 erneut mit der Höchstnote für ihre Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards bewertet. Darüber hinaus wurden der TU Berlin bereits zweimal hintereinander sowohl das „Total-E-Quality-Prädikat“ für beispielhaftes Handeln im Sinne von Chancengleichheit als auch das „audit familiengerechte hochschule“ verliehen.

Umfangreiche Informationen zur Gleichstellung an der TU Berlin finden Sie unter: www.tu-berlin.de/?id=136065

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Petra Brzank
Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin
Tel.: 030/314-21438

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