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TU Berlin

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Internationales Symposium der Geschlechterforschung

Mittwoch, 18. April 2012

Medieninformation Nr. 85/2012

Öffentlicher Vortrag am 23. April 2012

Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin lädt zum öffentlichen Abendvortrag der Physikerin und Philosophin Karen Barad am 23. April 2012 ein. Die Professorin, University of Carlifornia, eröffnet das internationale Symposium „Diffraction Patterns – Interdisciplinary Perspectives on an Emerging Paradigm in Gender Studies” vom 23. bis 25. April, welches ihr Konzept der Interferenz in den Mittelpunkt stellt.

Interferenz bezeichnet das physikalische Phänomen der Überlagerung von Wellen, die sich an bestimmten Stellen verstärken oder aufheben. Es bilden sich Interferenzmuster, in denen Unerwartetes sichtbar und scheinbar Selbstverständliches verschwinden kann. Barads Konzept verspricht innovative Perspektiven für die Debatten über das Verhältnis von Diskurs und Materialität, die Dezentrierung des Subjekts, die Unterscheidung von Subjekt und Objekt sowie von Menschlichem und Nicht-menschlichem.

Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen greift diesen Ansatz auf und entwickelt ihn weiter. Dieses Symposium bietet ein Forum zu diskutieren, welche Möglichkeiten die Metapher der Interferenz als neues Paradigma der Geschlechterforschung bietet, vor allem im Hinblick auf innovative Methoden des interdisziplinären Austauschs zwischen den Sozial- und Geisteswissenschaften mit den Natur- und Technikwissenschaften.

Journalisten und Journalistinnen sind herzlich zum Abendvortrag eingeladen:

Öffentlicher Vortrag von Karen Barad: „Re-membering the Future: Material Entanglements and Temporal Diffractions”
Zeit:
Montag, 23. April 2012, 18.00 Uhr 
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin,
Raum H 1012 
Symposium „Diffraction Patterns – Interdisciplinary Perspectives on an Emerging Paradigm in Gender Studies”
Zeit:
23. bis 25. April 2012
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin,
Raum H 3005

Karen Barad ist Professorin für “Feminist Studies”, Philosophie, und “History of Consciousness” an der University of California, Santa Cruz, und Autorin des Buchs “Meeting the Universe Halfway: Quantum Physics and the Entanglement of Matter and Meaning” (Duke University Press 2007).  Sie hat in theoretischer Physik promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen feministische Theorie, theoretische Physik, Philosophie der Physik, Continental Philosophy des 20. Jahrhunderts, feministische Wissenschafts- und Technikforschung

Die Veranstaltung wird von der Volkswagen Stiftung gefördert.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Hanna Meißner
TU Berlin
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
Tel.: 030/314-26973

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