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TU Berlin

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Kreuzkupplung in organischen Systemen

Dienstag, 04. Oktober 2011

Medieninformation Nr. 283/2011

Chemie-Nobelpreisträger Prof. Ei-ichi NEGISHI hält Bohlmann-Vorlesung an der TU Berlin / Vergabe des Schering-Preises / Einladung

Der japanische Wissenschaftler Prof. Ei-ichi Negishi, Nobelpreisträger für Chemie des Jahres 2010, wird die diesjährige Bohlmann-Vorlesung an der TU Berlin halten, zu der das Institut für Chemie der TU Berlin gemeinsam mit Bayer HealthCare und der Schering Stiftung Berlin einlädt.

"Magical Power of d-Block Transition Metals – Pd-Catalyzed Cross-Coupling and ZACA Reaction", lautet der Titel des Vortrags von Prof. Ei-ichi Negishi. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Im Anschluss an die Vorlesung wird der mit 5.000 Euro dotierte Schering-Preis verliehen. Die Auszeichnung für die beste Promotion im Fach Chemie an den drei Berliner Universitäten geht in diesem Jahr an M.Sc. Wei Jiang vom Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin.

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur Bohlmann-Vorlesung und zur Vergabe des Schering-Preises einladen.

Zeit:
am Freitag, dem 14. Oktober 2011, 16.00 Uhr 
Ort:
TU Berlin, Altes Chemiegebäude, Hörsaal C 130, Straße des 17. Juni 115, 10623 Berlin
Nobelpreisträger Prof. Ei-ichi NEGISHI
Lupe

Ei-ichi Negishi, geboren 1935, ist Professor für Organische und Metallorganische Chemie an der Purdue-University in West Lafayette, Indiana, USA. Gemeinsam mit dem Amerikaner Richard Heck und dem Japaner Akira Suzuki wurde er im Jahr 2010 für die Entwicklung der palladiumkatalysierten Kreuzkopplung in organischen Systemen mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Um komplexe Chemikalien in der organischen Chemie herzustellen, ist es notwendig, Kohlenstoffatome miteinander zu verknüpfen. Jedoch entstehen bei der Synthese von komplexeren Molekülen zu viele ungewollte Nebenprodukte. Mit der palladiumkatalysierten Kreuzkupplung wurde dieses Problem gelöst. Mit der sogenannten Heck-, Negishi- und Suzuki-Reaktion entwickelten die Wissenschaftler eine Methode, die weltweit von Wissenschaftlern eingesetzt wird und die beispielsweise die Erforschung von Medikamenten gegen Krebs oder die Herstellung von dünnen Computer-Bildschirmen ermöglicht.

Unter anderem hatte Negishi 1997 den Humboldt-Forschungspreis erhalten und im Anschluss mit Mitteln des Preises in Deutschland geforscht. So war er bis 2001 in mehreren Forschungsaufenthalten Gast an unterschiedlichen deutschen Universitäten, unter anderem auch am Institut für Organische Chemie der TU Berlin.

Die Bohlmann-Vorlesung

Die Bohlmann-Vorlesung wurde nach der Emeritierung des langjährigen Leiters des Instituts, dem 1991 verstorbenen Prof. Dr. Ferdinand Bohlmann, eingerichtet. Für diese Veranstaltung, die über den Rahmen einer gewöhnlichen wissenschaftlichen Vorlesung hinausgeht, wählen die Veranstalter gemeinsam herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus.

Zahlreiche Nobelpreisträger haben in den vergangenen Jahren an der TU Berlin im Rahmen der Bohlmann-Vorlesung Einblick in ihre Forschungsthemen gegeben.

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*American Friends of the Humboldt Foundation

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. rer. nat. Siegfried Blechert
Institut für Chemie der TU Berlin
Tel.: 030/314-22255

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