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TU Berlin

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Fürs Leben lernen

Donnerstag, 19. Mai 2011

Medieninformation Nr. 146

Lehrerbildung an der TU Berlin auf einer Linie mit dem Wettbewerb des Verbraucherministeriums – Neue Unterrichtskonzepte fördern Verbraucherbildung

Am Donnerstag, dem 19. Mai, eröffnete Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), an der TU Berlin den Wettbewerb „Fürs Leben lehren“. Ausgezeichnet werden innovative Unterrichtskonzepte zur ökonomischen Verbraucherbildung. Als Ort für die Wettbewerbseröffnung hatte die Ministerin das Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre (IBBA) an der TU Berlin ausgewählt. Die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an diesem Institut zeichnet sich durch besondere Praxisorientierung und die Vermittlung von Alltagskompetenzen aus.

Das Ziel des Wettbewerbs „Fürs Leben lehren“, die Aufmerksamkeit für Verbraucherbildung an Schulen zu stärken und Alltagskompetenzen für den Konsum zu vermitteln, schließt sich nahtlos an die Ziele des IBBA an. Zur Jury des BMELV-Wettbewerbs, die für die Auswahl der besten Unterrichtsideen verantwortlich ist, gehört daher auch Helmut Meschenmoser, TU-Professor für Fachdidaktik der Arbeitslehre und Experte für Mediendidaktik am TU-Institut.

Auch Prof. Dr. Ulf Schrader, Geschäftsführender Direktor des IBBA und Leiter des Fachgebiets „Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum“, unterstützt diesen Wettbewerb: „Ich bin begeistert, dass sich eine Ministerin auf Bundesebene dem wichtigen Thema der Verbraucherbildung so intensiv annimmt. Bisher hat sich der Bund mit dem Verweis auf die Bildungshoheit der Länder aus diesem Thema weitgehend herausgehalten.“

Die an der TU Berlin für die Lehrerbildung zuständige 3. Vizepräsidentin und Wirtschaftsingenieurin, Dr. Gabriele Wendorf“ sagt: Der vom Ministerium initiierte Ideenwettbewerb zur geeigneten Vermittlung von Alltagskompetenzen an Jugendliche passt inhaltlich hervorragend zu der am TU-Institut praktizierten Lehrerbildung.“ An der TU Berlin werden angehende Lehrerinnen und Lehrer für die Schulfächer Arbeitslehre beziehungsweise Wirtschaft-Arbeit-Technik ausgebildet. Das Fach ist in Berlin Leitfach für die Verbraucherbildung und Pflichtfach an allen Integrierten Sekundarschulen. „Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist die Vermittlung von Alltagskompetenzen an Jugendliche, die ihnen die bewusste Entscheidung für einen nachhaltigen Konsum ermöglichen, entscheidend.“

Beispielsweise lernen die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf die Finanzkompetenz die wichtigsten Gründe für Überschuldung kennen – und auch Möglichkeiten, diese zu vermeiden. So ist etwa einer der zentralen Anlässe von Jugendlichen, sich bei Freunden Geld zu leihen, der Besuch von Fast-Food-Restaurants. Um dieses einzuschränken, wird in der Arbeitslehre-Lehrküche der TU Berlin und in den Schulen die Kompetenz vermittelt, mit wenig Geld- und Zeitaufwand schmackhafte und gesunde Nahrungsmittel zuzubereiten. Dabei spielen bei der Ausbildung neben den ökonomischen auch die sozialen und ökologischen Folgewirkungen des Konsums eine große Rolle.

Kennzeichnend für die Berliner Arbeitslehre sind die gelebte Integration von Theorie und Praxis sowie eine Ausrichtung an der Vermittlung und Förderung von Alltagskompetenzen für Arbeit und Konsum. Dies erfolgt beispielsweise in den zahlreichen Werkstätten des Instituts, so in der Lehrküche, Textilwerkstatt, Lernwerkstatt, dem Elektrolabor, der Holz-, Metall- und Kunststoffwerkstatt. Kennzeichnende Unterrichtsmethode ist dabei die Projektarbeit.

Vom Besuch der Ministerin und dem Wettbewerb „Fürs Leben lehren“ erhofft sich die TU Berlin eine Stärkung der Verbraucherbildung und der Arbeitslehre insgesamt – in Berlin und darüber hinaus.

Informationen zum TU-Institut IBBA sowie zum Studiengang Arbeitslehre unter: www.ibba.tu-berlin.de , www.tu-berlin.de/?id=56364

pp

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Ulf Schrader
TU Berlin
Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum
Tel.: 030/314-73671

www.aloenk.tu-berlin.de

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