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TU Berlin

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Gerechte Verteilung von Netzressourcen

Donnerstag, 07. Februar 2008

Medieninformation Nr. 27/2008

TU-Professor und Leibnizpreisträger Holger Boche erhält internationalen Best-Paper-Award

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde TU-Professor Dr. Dr. Holger Boche der hoch renommierte Best-Paper-Award der internationalen Gesellschaft für Signalverarbeitung (IEEE Signal Processing Society) zuerkannt. Holger Boche ist gleichzeitig unter den diesjährigen Preisträgern des höchstdotierten deutschen Forschungspreises, des Gottfried-Wilhem-Leibniz-Preises.

Das Thema des Artikels "Resource Allocation in Multiantenna Systems – Achieving Max-Min Fairness by Optimizing a Sum of Inverse SIR", den Holger Boche zusammen  mit dem TU-Lehrbeauftragten Dr. Martin Schubert verfasst hat, ist die faire Verteilung optimierter und erhöhter Nutzungsressourcen, die durch Mehrantennensysteme entstehen. Mehrantennensysteme sind eine wichtige Technik zur Steigerung der spektralen Effizienz der Übertragungswege. Bisher war es nicht möglich, die Ressourcen unter den Teilnehmern fair zu verteilen. Der ausgezeichnete Artikel des Experten für Mobilkommunikation entwickelt die Theorie, die dies ermöglicht.

Schlüsseltechnologien für die nächste Generation von Mobilfunknetzen

Teile der Resultate werden auch im Berliner "Testbed" des EASY-C-Projekts implementiert, an dem neben der TU Berlin, die Deutsche Telekom sowie das Heinrich-Hertz-Institut beteiligt sind und das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Das Projekt soll Schlüsseltechnologien für die nächste Generation von Mobilfunknetzen vorantreiben, um die Entwicklung von neuen Applikationen, wie Videostreaming, Spieleanwendungen und Lokalisierungsdiensten zu unterstützen.

Der 41-jährige Professor für Mobilkommunikation am Institut für Telekommunikationssysteme der TU Berlin Holger Boche ist zugleich Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, sowie Direktor des Fraunhofer German-Sino Lab for Mobile Communications mit Sitz in Berlin und Peking.

Der Best-Paper-Award der IEEE wird von einer Fachjury aus Veröffentlichungen ausgewählt, die im Verlauf des Jahres im Journal "IEEE Transactions on Signal Processing" erschienen sind, der weltweit angesehensten Zeitschrift für Signalverarbeitung. Dort zu veröffentlichen ist unter den Fachleuten bereits selbst eine hohe Auszeichnung.

Der Preis wird am 1.4.2008 während der Eröffnung der "IEEE International Conference on Acoustics, Speech, and Signal Processing" (ICASSP) in Las Vegas überreicht. Die Konferenz hat in der Regel 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Holger Boche
Technische Universität Berlin
Institut für Telekommunikationssysteme
Tel.: 030 / 314-28459
Fraunhofer German-Sino Lab for Mobile Communications MCI
Einsteinufer 37
10587 Berlin
Tel.: 030 / 31002-541

www.mk.tu-berlin.de
www.signalprocessingsociety.org

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