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TU Berlin

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TU Berlin setzt sich bei MINT-Wettbewerb durch

Donnerstag, 18. Februar 2010

Medieninformation Nr. 51/2010

300.000 Euro für das Projekt „TU MINT – Strategien zur Nachwuchsförderung an der TU Berlin“ / Ziel: Imagewandel der MINT-Disziplinen

Die TU Berlin ist eine von insgesamt 6 Gewinnerinnen beim Wettbewerb „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung ausgeschrieben hatten. Die TU Berlin bekommt für ihr Projekt „TU MINT – Strategien zur Nachwuchsförderung an der TU Berlin“ rund 300.000 Euro. Die Förderung erfolgt in den Jahren 2010 und 2011. Aus 61 Bewerbern hatte die Jury zwölf Finalisten ausgewählt, die am 17. Februar 2010 ihre Projekte präsentierten. Die Förderung soll genutzt werden, um die Hochschulstrategie für mehr Absolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) umzusetzen.

Das TU-Projekt

Die in dem Antrag der TU Berlin vorgeschlagene Strategie für mehr MINT-Absolventen fokussiert auf die Anwerbung von Studienanfängern und Stu-dienanfängerinnen. Das grundlegende Ziel ist es, durch innovative mediale Darstellungen von naturwissenschaftlichen und technischen Themen und Berufswirklichkeiten einen nachhaltigen Imagewandel der MINT-Disziplinen herbeizuführen. Es sollen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene die von Stereotypen geprägten Sichtweisen aufgebrochen und attraktive Vorbilder geschaffen werden, und somit eine der Hürden abgebaut werden, die junge Menschen und insbesondere Frauen daran hindert, sich für ein MINT-Studium zu entscheiden. Die besondere Strategie der TU Berlin beinhaltet

  • eine Weiterentwicklung des Education-Entertainment-Ansatzes als ein Instrument der Nachwuchsanwerbung und der Wissenschaftskommunikation auf der Ebene der breiten Öffentlichkeit, 
  • eine Erweiterung der kontinuierlichen direkten Nachwuchsarbeit und Entwicklung einer Internetplattform zur Unterstützung der Öffentlich-keitsarbeit für Zielgruppen im Bereich Schule, 
  • und eine Erweiterung der spezifisch auf junge Frauen ausgerichteten Maßnahmen zur Anwerbung von weiblichem Nachwuchs in den In-genieurfächern, in denen der Fachkräftemangel am größten und der Frauenanteil am geringsten ist.

Hintergrund

Die TU Berlin ist die drittgrößte technische Universität in Deutschland und bietet ein breites Studienfachspektrum an, das sowohl MINT-Disziplinen als auch Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften umfasst. Zur Gewinnung von mehr Nachwuchs im MINT-Bereich wird an der TU Berlin eine systematische Zusammenarbeit mit Schulen betrieben. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Einrichtung einer zentralen Schulkoordinationsstelle im Februar 2010. Zur gesamtuniversitären Strategie gehören auch unterschiedlichste studien- und berufsorientierende Maßnahmen für eine frühe Ansprache von Schülerinnen und Schülern. Mehrere Angebote sind spezifisch auf junge Frauen ausgerichtet, da die TU Berlin die Mobilisierung dieses Potentials für MINT-Fächer als eine besonders wichtige Aufgabe sieht. Diese Angebote können nun gestärkt und um eine breitenwirksame Strate-gie der Mediennutzung erweitert werden. Das Studienangebot der TU Berlin hat international eine hohe Anziehungskraft: 21% der Studierenden kommt aus dem Ausland. Um deren Erfolg zu erhöhen, sind im Rahmen des Projektes weitere Maßnahmen geplant.

Beteiligte Fakultäten

An der Umsetzung des Projektes sind neben der zentralen Schulkoordinationsstelle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fakultäten beteiligt. Die Projektleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Angela Ittel aus der Fakultät I Geisteswissenschaften. Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß aus der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik und Prof. Dr. Marion Esch aus der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme sind ebenso beteiligt.

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Referat für Presse und Information der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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